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Fotographie-Workshop

  • Fotographie-Workshop

    Fotographie-Workshop - von unserer britischen Vertreterin Dympna Docherty

    Über die Frage „möchtest Du bei unserem nächsten Toskana-Besuch gerne an einem Fotografiekurs teilnehmen?“ musste ich eigentlich nicht lange nachdenken, bevor ich „auf jeden Fall“ antwortete. Die Toskana bedarf bei vielen Leuten wirklich keiner Einführung und ich kann mich glücklich schätzen, dass ich diese Gegend mindestens zweimal im Jahr besuchen kann, wobei ich jedoch normalerweise keine Zeit habe, meiner Liebe zur Fotografie zu frönen.

    Mein Tutor für den Tag war Martino Balestreri vom PhotoArt Studio in Radda in Chianti.  Sein Geschäft ist voll von den wundervollsten Fotos und Drucken, die er in der ganzen Toskana aufgenommen hat – von denen einige auch bei mir zu Hause an den Wänden hängen!

    Ich liebe Fotografie, seitdem ich im Alter von 7 Jahren einen Kodak-Instamatic-Fotoapparat erhielt; ich bekam meinen eigenen nur deshalb, weil mein Vater es satt hatte, dass ich stets versuchte, seinen Apparat zu verwenden und seinen Belichtungsmesser verstellte. Tausende von Fotos später rüstete ich 2010 schließlich von meiner geliebten Canon SLR auf eine Canon DSLR auf.

    Die einzige Anforderung von Martino war, dass ich meine eigene Kamera mitbringen und früh aufstehen würde – unser Tag begann um 6.30 Uhr! Der Grund hierfür war, dass wir den Sonnenaufgang und das Morgenlicht bestens nutzen und danach immer noch genügend Zeit haben würden, damit er uns zeigen konnte, wie man die digitalen Bearbeitungsprogramme auf seinem Computer im Geschäft so gut wie möglich einsetzen konnte. 

    Martino sagt zwar, dass er nicht gut Englisch spricht, aber er hat eigentlich keine Probleme – er lernte den Großteil seines Umgangsenglisch während eines einjährigen Aufenthalts in Großbritannien in einem führenden Londoner Hotel, wo er in seinem anderen  ‚Beruf‘, nämlich als Konditor, arbeitete.

    Wir verbrachten den Morgen damit, die Landschaften in der Crete-Senesi-Region unmittelbar südlich von Siena zu bewundern und zu fotografieren. Martino hat einen erstaunlichen Blick dafür, was ein gutes und was ein Durchschnittsfoto hergibt. Ich hatte Glück, dass ich, weil ich eine Canon-Kamera habe, Martinos große Auswahl an verschiedenen Objektiven ausprobieren konnte. Ein Stativ ist für Landschaftsfotografien äußerst wichtig und Martino konnte mir glücklicherweise eines zur Verfügung stellen, damit ich meines nicht auf den Flug mitnehmen musste.

    Wir experimentierten mit den verschiedenen Einstellungen an meiner Kamera und den verschiedenen Fotoformaten - JPEG und RAW.  Für mich war das faszinierend, da ich die RAW-Einstellung nie verwendet hatte, dies jedoch sehr einfach fand und sie sich besonders gut für das Editieren nach den Aufnahmen eignete.

    Nach einigen Stunden sprichwörtlich am Straßenrand fuhren wir auf einen willkommenen Kaffee weiter und wechselten dann auf eine malerische Stadt und weitere fotografische Tipps über; wer hätte wohl gedacht, dass das Fotografieren von Gebäuden und Menschen viel komplizierter als das Einfangen der verschiedenen Farben einer Landschaft ist!



    Asciano ist eine typische Stadt in der Toskana, in der sich Häuser eng zusammen um kleine Gassen gruppieren, wo Wäsche über den Gehsteigen trocknet und die überall gegenwärtigen Topfpflanzen das ganze Jahr zur Schau stehen. 

    Der Spaziergang in der Stadt mit einem professionellen Fotografen, der auf die verschiedenen Blickwinkel hinwies und mir Dinge zeigte, die ich sonst übersehen hätte, war fantastisch.  Martino ist ein großartiger Lehrer und er besteht nicht darauf, dass man in seiner Nähe bleibt; ich konnte einfach allein erkunden und verschiedene Blickwinkel und Aufnahmen finden und zu ihm zurückkehren, wenn ich ihn hinsichtlich der Komposition eines bestimmten Fotos um Rat fragen wollte.

    Wir mussten schon allzu bald nach Radda zurückkehren, was für mich jedoch einer der Zeitpunkte war, auf die ich mich am meisten freute - Photoshop!

    Als ich meine Kamera kaufte, kam sie mit Software für meinen Computer, mit der ich meine Fotos ändern, bearbeiten und verbessern kann, die ich jedoch, seit ich die Kamera habe, noch nie benutzt habe; meine Ausrede hierfür ist ein gewisses Unwissen, Faulheit und ‚keine Zeit haben‘.  

    Die Ausrüstung und Software, die Martino als professioneller Fotograf verwendet, ist offensichtlich fantastisch, aber mit Hilfe eines allgemeinen Softwareprogramms kann man auch ähnliche Ergebnisse erzielen. Unser Hauptziel während dieses Workshops bestand darin, die Landschaften zum Leben zu erwecken, denn es war Winter und die normalerweise grünen, sanften Hügellandschaften waren vor kurzem gepflügt worden und es waren gerade eben grüne Sprösslinge sichtbar. Die Stadtfotos mussten ebenfalls etwas aufgehellt werden, da es an diesem Tag bedeckt war.

    Nach ca. einer Stunde war ich zuversichtlich, dass ich in Zukunft meine eigene Kamerasoftware verwenden konnte und die Tipps, die Martino mir gegeben hatte, ausprobieren wollte.

    Wenn Sie einen begeisterten Amateurfotografen kennen, der sich verbessern möchte, dann wird ein Tag mit Martino zur Verbesserung seines Könnens und Selbstvertrauens beitragen. Wenn Sie sich auf eine bestimmte Art von Fotografien konzentrieren möchten, wie z.B. Kirchen oder Menschen, dann kann er den Tag auch ganz darauf abstimmen.

    Die Kosten für den Tag beliefen sich auf  80 Euro (in 2012) und das gilt für 8-10 Personen. Es ist offensichtlich, dass Sie, je mehr Leute dabei sind, weniger individuelle Zeit mit Martino haben, wobei dies jedoch ein großartiger Tag für eine Gruppe von Freunden ist. Zeit in Martinos Geschäft, die Verwendung seiner fantastischen Ausrüstung und des Adobe-Lightroom-Programms, Bearbeitung der Fotos und sogar deren Drucken stehen für zusätzliche 100 Euro ebenfalls zur Verfügung.

    Meine Unterkunft war mitten im Chianti-Gebiet im Apartment La Stalla im Weiler  Montebuoni – www.to-tuscany.com/montebuoni/lastalla/ - in dem 2-6 Personen in verschiedenen Apartments und Ferienhäuschen wohnen können. Montebuoni ist 10 Minuten mit dem Auto von Martinos Geschäft entfernt und hat einen Swimmingpool, einen Tennisplatz und Internetzugang. Aufgrund seiner Lage bietet der Weiler selbst zahlreiche Fotomöglichkeiten, da er von Wäldern und Weingärten umgeben ist und oben auf dem gegenüberliegenden Hügel sogar seine eigene toskanische Burg hat! Die Gegend hat eine reiche Tierwelt und wenn Sie Glück haben, dann können Sie Wildschweine, Wild und Stachelschweine sehen.

    Martino Balestreri vom PhotoArt Studio in Radda in Chianti leitet Fotografie-Workshops.
    LM Photo Art - Via Roma 44 - 53017 Radda in Chianti (SI) -
    Tel.: +39 0577 738914
    http://www.martinobalestreri.com/autore/



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