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Wanderung Radda – Volpaia

  • Wanderung Radda–Volpaia

    Radda in Chianti – Volpaia – Santa Maria Novella - 21km total.

    Biegen Sie am Fuß des Hügels aus Radda kommend in Richtung Gaiole nach rechts ab. Nach etwa 1,5 km erreichen Sie eine Kreuzung mit mehreren Schildern: Das größte, blaue Schild weist die Richtung nach Volpaia. Biegen Sie nach rechts ab. Zuerst führt der Weg bergab, bis er wieder ansteigt. Halten Sie sich stets rechts. Der Blick, der sich Ihnen beim Besteigen des Hügels nach Volpaia (etwa 4,5 km) eröffnet, zählt zu einem der schönsten des Chianti-Gebiets.
    Die Burg in Volpaia war von einer elliptischen Mauer umgeben, aus der in rechteckiger Anordnung die Verteidigungstürme hervorragten. Auch heute noch sind große Teile der Mauer sowie einer der kleineren Türme (heute eine Enoteca) sichtbar. Die faszinierende Architektur der Kirche Chiesa di Sant' Eufrosino, auch bekannt als La Commenda, erinnert an Arbeiten von Brunelleschi. Durchlaufen Sie Volpaia, und nehmen Sie die Schotterstraße, die den Berg hinauf führt. Selbst wenn die Straße ab diesem Punkt unbefestigt ist, lohnt sich die Anstrengung. Sie durchqueren Wälder, bis Sie zu einer Kreuzung kommen mit einem Wegweiser nach Castelvecchi.
    Der Weg führt durch einen Wald mit Eichen, Kastanien, Fichten und Ginster. Auf dem Weg kommen Sie an mehreren idyllischen Bauernhöfen vorbei, anhand derer Namen Sie überprüfen können, ob Sie die richtige Richtung eingeschlagen haben: Hier liegen Villalmonte, Montanino, Casa del Pievano, Croce di Barcciano, Casa Balza und zuletzt Castelvecchi, ein größeres Gehöft, über das es nur wenige geschichtliche Informationen gibt. Man weiß nur, dass es im 11. Jahrhundert im Besitz der Rinaldi war und dass der Name nicht vom Castello di Vecchio abgeleitet ist, sondern auf die Familie Vecchio zurückzuführen ist, in deren Besitz es sich einst befand. Direkt unterhalb liegt die wunderschöne Pfarrkirche Santa Maria Novella. Die Kirche wird erstmal in einem Pergament aus dem Jahr 1010 erwähnt. Während der ersten Jahrzehnte des 19. Jahrhunderts wurde die Kirche vollständig umgebaut. Dabei wurde das Erscheinungsbild dermaßen geändert, dass heute nur die Bögen zwischen den drei Schiffen noch auf ihren ursprünglichen Stützmauern stehen Das sicher auffälligste Element der Pfarrkirche ist die plastische Dekoration der Kapitelle, eine im florentinischen Raum ungewöhnliche Erscheinung.
    Die Wanderung endet mit der Besichtigung der Kirche Santa Maria Novella. Wenn Sie jetzt wieder dem Weg bergab folgen, erreichen Sie die Hauptstraße, die zurück nach Radda führt.

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