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Wanderung Radda–Badiaccia

  • Wanderung Radda–Badiaccia

    Länge: 22km
    Am Fuß des Hügels aus Radda in Richtung Gaiole kommend liegt eine kleine Kapelle, die Cappella di Mercatale, die im Jahr 1720 zu Ehren von Santa Maria Maddalena de' Pazzi erbaut wurde. Biegen Sie hier nach links ab, und folgen Sie der Ausschilderung nach Badiaccia Montemuro – Parco di Cavriglia.

    Zuerst verläuft die Straße durch Wälder bergab. Doch schon nach wenigen Minuten beginnt der Weg anzusteigen und führt durch Weinberge. Entlang des Weges sehen Sie viele Schilder für in der Nähe liegende Fattorien, in denen Sie Weine der Chianti Classico probieren können. Montevertine ist ein sehr altes Dorf, das in der Vergangenheit über einen Turm, der als Beobachtungs- und Kontrollposten, aber auch der Verteidigung diente. Heute ist es das Gehöft eines Winzers, in dem auch ein kleines Chianti-Museum untergebracht ist, wo landwirtschaftliche Geräte ausgestellt werden, die seit Jahrzehnten bei der täglichen Arbeit auf den Feldern eingesetzt wurden. Wenn Sie einen kleinen Umweg machen möchten, nehmen Sie den Weg, der von der Straße nach Montevertine wegführt und im Dorf Selvole endet, dessen Namen sich vom Lateinischen ableitet (selve bedeutet so viel wie Wald). Aus den noch sichtbaren Resten der alten Straße, die sich 2 km lang von der Chiantigiana, der öffentlichen Hauptstraße, hoch zum Castello di Selvole windet, kann man schließen, dass dies einst eine römische Wegestation gewesen sein muss. Die Burg hatte während der Zeit der Etrusker und Römer eine wichtige strategische Bedeutung. Ab dem 11. Jahrhundert wurde sie in ein kleines ländliches Dorf umgewandelt, dessen Häuser sich um die Kirche gruppierten.

    Wenn Sie der Straße weiter bergauf folgen, erreichen Sie Poggerino ("kleiner Hügel"), das früher sowohl von logistischer als auch landwirtschaftlicher Bedeutung war. Wenn Sie nach rechts auf einen kleinen Schotterweg abbiegen, kommen Sie nach kurzem zur Kirche San Pietro Apostolo a Bugialla mit einem einzelnen Schiff und einem Deckengewölbe im hinteren Teil, das die ursprünglich offen sichtbaren Deckenbalken verhüllt. Ein weiterer Ort mit einer langen Geschichte ist Capaccia. Direkt gegenüber der Auffahrt nach Bugialla weist ein Schild den Weg nach Capaccia. In der Vergangenheit war es ein Beobachtungsposten, von dem aus mittels verschiedener Signale, unter anderem nächtlicher Feuer, eine Art Nachrichtennetz zwischen den benachbarten Burgen betrieben wurde. Der alte Burgkomplex umfasste sieben Häuser, darunter auch ein Turm. Wenig weiter den Berg hinauf sehen Sie ein besonders schönes Beispiel eines toskanischen Landhauses: Le Marangole.

    Wenn Sie weiter hinauflaufen, kommen Sie zum großen Land- und Weingut Pian D'Albola. Gegenüber des Weinguts liegt das imposante Castello d'Albola (602 m). Manche glauben, dass der Name sich vom Lateinischen für piccola alba, kleine Morgendämmerung, ableitet. Wahrscheinlicher aber ist, dass er von dem etruskischen Albula stammt, einem häufigen Namen unter den Lucumone (herrschende Klasse der Etrusker) der Gegend. Von hier aus fahren Sie ungefähr 2 km weiter auf der Strada Bianca (Schotterstraße), bis Sie nach links auf die Hauptstraße in Richtung Badiaccia Montemuro einbiegen, dem Ziel unseres Ausflugs. Die Ortschaft verdankt ihren Namen dem Berg Monte Muro (720 m).

    Der Namen Badia (Kloster) ist darauf zurückzuführen, dass mitten auf dem Plateau und umgeben von den Häusern und der Kirche hier im 11. Jahrhundert ein Kloster von Kamaldulensermönchen gegründet wurde. Die ehemalige Klosterkirche wurde 1794 zur noch heute bestehenden Pfarrkirche San Pietro umfunktioniert. Über dem Eingang befindet sich noch das Wappen der Mönche von Camaldoli: zwei Tauben, die aus demselben Kelch trinken. Nach 1616 wurde es aufgrund des heruntergekommenen Zustands, in den das Kloster bis 1658 geraten war, abwertend als „Badiaccia“ bezeichnet.

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