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Toskanische Weine

  • Toskanische Weine

    Was Wein betrifft ist die Toskana einzigartig in der Welt, dank der herrlichen Natur und der Kultivierung der Trauben wurden wunderbare Weine entwickelt und über die Jahrhundert immer weiter veredelt.
    Zeffito Cuiffoletti - Historiker

    In der Toskana gibt es eine lange Geschichte des Weinanbaus. Die sanften Hügel und das mediterrane Klima sind perfekte Bedingungen für Weine ausgezeichneter Qualität und die kreativen Erzeuger sind seit Jahrzehnten weltbekannt. Weltweite Anerkennung genießen die toskanischen Rotweine, die aus der Sangiovese Traube gekeltert werden. Diese Weine sind würzig, von angenehmer Säure, samtigem Geschmack und leichtem Körper.

    Der exklusivste Sangiovese Wein ist der Brunello di Montalcino, ein erlesener Wein höchster Qualität aus einer Festungsstadt südlich von Siena. Er ist einer der teuersten Weine Italiens und wird heute unter mehr als hundert verschiednen Bezeichnungen herausgebracht. Der Wein wird ausschließlich aus der Sangiovese Traube gekeltert und braucht bis zu 10 Jahren, um seine Reife zu erhalten. Andere Sangiovese Weine sind natürlich der berühmte Chianti und Chianti Classico. Obwohl die Sangiovese die hauptsächliche Traube ist, enthalten diese Weine, im Gegensatz zum Brunello di Montalcino, auch einen kleinen Anteil (zwischen 10 und 15%) von Carbernet Sauvignon, Merlot und Syrah Trauben.

    Der Chianti Classico wird auf den bekannten Weingütern zwischen Florenz und Siena produziert, in den Städten Greve, Radda und Castellina, die ein Dreieck bilden im Herzen des Chianti Gebietes. Die meisten dieser Weine gehören zum Classico Marketing Konsortium, das das Gallo Nero (schwarzer Hahn) Symbol hervorbrachte. Dies ist die Garantie für eine wahre Flasche Chianti Classico. Es gibt zwei Arten von Chianti Classico – “Standard” und “Riserva”. Standard Chianti Classico wird gekennzeichnet mit einem Etikett Gallo Nero mit rotem Rand, Riserva Chianti Classico mit einem Gallo Nero mit goldenem Rand. Dieser wird produziert aus den besten Trauben und braucht mindestens 27 Monate um seinem vollmundigen Geschmack zu erreichen.

    Viele der Chianti Weine erhalten auch den Statuus DOC/DOCG (Dominazione di Origine Controllato/ Dominazione di Origine Controllato e Guarantita). Dieses italienische Qualitätszeugnis wurde 1963 von der italienischen Regierung eingeführt und ist in ergänzter Form als Protected Designation of Origin seit 1992 Bestandteil der EU Gesetzgebung. Die Anforderungen von DOC/DOCG besagen, dass die Weine einer speziellen Region unter streng definierten Methoden in hoher Qualität produziert werden müssen. Andere bekannte Sangiovese Rotweine mit dem DOC/DOCG Sigel sind Tignanello und Sassicaia, die in Preis und Bekanntheit dem Brunello di Montalcino ähnlich sind, ebenso wie Montepulciano, Montalcino, Bolgheri, Carmignano und Maremma.

    Seit 1970 gibt es allmählich auch andere neue Weine aus verschiedenen internationalen Rebsorten, gekeltert im Fass oder französisch „barique“, heute bekannt als „Supertoskaner“. Trauben wie Cabernet Sauvignon und Merlot wurden hinzugefügt und gemischt mit der klassischen Sangiovese Traube und es entstanden Weine von hoher Qualität aber weit geringeren Herstellungskosten. Entstanden sind die Supertoskaner als Weine, die nicht gemäß den traditionellen, durch das italienische Weingesetz DOC/DOCG geschützten Regeln hergestellt wurden und genießen heute den Ruf von hoher Qualität. Da diese nach neuen Methoden hergestellten Weine nicht den Regeln der neuen DOC/DOCG Gesetze entsprachen, wurden sie unter der bescheidenen Bezeichnung „Vini da Tavola“ (Hauswein oder Tischwein) vermarktet. Nach einiger Zeit jedoch erlangten sie den Ruf einige der besten italienischen Weine zu sein und die Preise der Vini da Tavola gingen nach oben.

    Neben den populären Rotweinen werden in der Toskana auch einige Weißweine produziert. Die Mehrzahl erreichte jedoch nicht den Bekanntheitsgrad wie die Rotweine, da sie bis vor kurzem fast alle aus der traditionellen Trebbiano Traube gekeltert wurden und keinen besonders ausdrucksstarken Geschmack hatten. Eine Ausnahme macht der Vernaccia di San Gimignano, produziert aus der Vernaccia Traube, ein spritziger uns trockener Weißwein, der als erster Weißer den DOC Status zuerkannt bekam. Heutzutage jedoch werden in der Toskana viele ausgezeichnete Weißweine von internationaler Vielfalt produziert wie Chardonnays, Sauvignons, Pinot Bianco und Pinot Grigio, wie auch traditionelle wie Pomino und Vin Santo.

    Und last but not least – Grappa! Grappa ist ein Tresterbrand mit einem Alkoholgehalt von 37,5 % bis 60%, der aus vergorenem Traubentrester, den Rückständen der Weinmaische wie Stängel, Schalen und Kernen hergestellt wird. Bekannt als ein Nebenprodukt italienischer Weine genießt man ihn solo oder als „Schuss“ in einem Espresso. Er wird normalerweise nach dem Essen getrunken als Verdauungsschnaps. Gönnen Sie sich nach einem guten toskanischen Essen als Digestivo einen kleinen Grappa!

  • Vendemmia

    Im Herbst können Sie selbstverständlich an den großen lokalen toskanischen Weinernten teilnehmen. Vendemmia ist ein großes kulturelles Ereignis, bei dem die Weinbauern den Lohn ihrer harten Arbeit mit den Reben feiern, gemeinsam essen und die Weine verkosten. Vendemmia findet normalerweise im September statt, das genaue Datum hängt ab vom Klima und dem Reifegrad der Trauben.
    Wenn Sie die Vendemmia wirklich erleben wollen begleiten Sie die Weinpflücker für einen Tag. Die Ernte beginnt bei Sonnenaufgang und nach einem Tag harter Arbeit wird man belohnt durch eine reichhaltige Brotzeit mit Schinken, Käse und natürlich toskanischem Wein.

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