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So lebt es sich in der Toskana

Das Leben in der Toskana ist im Allgemeinen einfach gehalten. Es gibt viele Veranstaltungen rund ums Essen, den Wein und das Leben auf dem Land. In den meisten Städten und größeren Dörfern gibt es noch immer Wochenmärkte, und viele der traditionellen Feste werden von den Stadtbewohnern tief empfunden und geehrt.

Das Leben in Italien unterscheidet sich im Vergleich zu Ihrem Heimatland auf verschiedenen Ebenen. Wir haben einige Informationen zusammengestellt, die Ihnen Helfen werden, sich so richtig einzuleben und wie ein Einheimischer zu fühlen.

So lebt es sich in der Toskana

Trüffelsuche in der Toskana, Italien


Die sanft-hügelige, sattgrüne Landschaft der Toskana, die von Weingärten, Olivenhainen und Pinienwäldern durchzogen ist, liefert viele kulinarische Früchte. Die meistgeschätzte dieser ist die Trüffel – und wir meinen hier nicht die von der Schokoladensorte! Die Römer verehrten sie aufgrund ihrer aphrodisischen Eigenschaften. Und heute verwenden sie Köche weltweit, weil sie ein starkes Aroma hat und ihren Gerichten einen edlen Akzent verleiht. Diese Feinschmeckerdelikatesse ist so wertvoll, dass einige ihr Gewicht in Gold wert sind.
Warum sind Trüffel so beliebt?
Die weiße Trüffel wird bekanntlich in der Piedmont-Region Italien in Nähe der Stadt Alba gefunden. Jeden Herbst werden diese warzigen Delikatessen zwischen den Wurzeln von Eichen, Haselnussbäumen, Pappeln und Buchen herausgepflückt. Sie werden während der Internationalen Ausstellung des weißen Trüffels in Alba auf den Trüffelmärkten verkauft. Und es ist teilweise dieses Fest und teilweise cleveres Marketing, die dazu beigetragen haben, dass die Alba-Trüffel heute weltweit am meisten verehrt werden.  Viele glauben jedoch, dass die toskanischen weißen Trüffel, die man hauptsächlich in Siena und Pisa findet, genauso aromatisch und erheblich preiswerter ist.  Aus diesem Grund strömen während der Herbstmonate immer mehr Trüffelliebhaber für ein Trüffelerlebnis in einer intimeren und weniger kommerziellen Atmosphäre in die Toskana. Sie ist der perfekte Ort und es ist auch die perfekte Zeit, um Trüffel zu kaufen oder sogar zu jagen.

Wie funktioniert die Trüffelsuche?
Die Trifulau bemühen sich ernsthaft darum, ihre Trüffelfunde und Fundorte geheim zu halten, und gehen allgemein während der Nacht auf die Jagd. Abgesehen von der Geheimhaltung sagt man auch das der Duft der Trüffel während der Nacht stärker ist, und die Trüffelhunde sie somit leichter finden können.
Trüffelhunde
Ursprünglich fand die Trüffeljagd mit weiblichen Schweinen statt, weil man glaubte, dass der Geruch von den Trüffeln dem der Pheromone der männlichen Schweine ähnelte. Leider wurden die Trüffel von den Schweinen als Leckerbissen gesehen und viele kamen daher leider überhaupt nicht in die Küche! Ein Trüffeljäger meinte zudem, dass „es viel einfacher ist, einen Hund hinten ins Auto zu bewegen!“

Die Hunde werden schon in jungem Alter mit Stückchen von stark riechendem Käse trainiert, die vergraben werden, wonach die Hunde dann nach ihnen suchen müssen. Schließlich werden dann kleine Trüffel vergraben, die von den Hunden aufgespürt werden müssen. Als Alternative kann man einen vielversprechenden Hund auch zur Trüffeljagdschule schicken. Es dauert allgemein vier Jahre, bis ein Hund voll trainiert ist.

Ein guter Jagdhund ist unbezahlbar und es gibt jedes Jahr Berichte, dass erfahrene Jagdhunde von Jagdrivalen vergiftet wurden. Wenn der Hund eine mögliche Fundstelle andeutet, gräbt der Trifulau die Trüffel mit einem schmalen Spaten aus, ohne sie zu beschädigen. Danach füllt er das Loch wieder mit der Erde auf, damit die Trüffel für ein folgendes Jahr nachwachsen können.

Alle Versuche, Trüffel künstlich oder von Samen zu züchten, haben bisher versagt. Wie es scheint, weiß Mutter Natur, was sie tut, und ist nicht bereit, ihre Geheimnisse so ohne Weiteres preiszugeben.

Was ist die beste Jahreszeit für die Trüffelsuche?
Ein ernster Trifulau – oder Trüffeljäger – kann mehr oder weniger das ganze Jahr hindurch Trüffel jagen, was von Januar bis März mit den dunklen Wintertrüffeln beginnt, gefolgt von März bis April mit den hellbraunen Trüffeln oder Bianchetto (von denen unerfahrene Leute fälschlicherweise angenommen haben, dass sie teurer als die begehrten weißen Trüffel sind), wonach dann von Juni bis November die üblicheren schwarzen oder Sommertrüffel folgen, und im September dann die ersten der hochbegehrten tartufo bianco oder weißen Trüffel gefunden werden.
Weiße Trüffel Festivals
Das ist der Jahreshöhepunkt für die Trüffeljäger und es gibt eine Reihe von Festivals, auf denen diese kostspielige Delikatesse gefeiert wird. Das größte und beliebteste dieser ist das Tartufo Bianco di Alba– auf der Website finden Sie weitere Information und auch die jeweiligen Daten für jedes Jahr. In San Giovanni d’Asso (40 km südöstlich von Siena) findet über zwei Wochenenden im November ein weiteres Festival statt. Die Qualität der Trüffel lässt sich mit denen, die in Alba und San Miniato verkauft werden, vergleichen – aber die Preise sind bei weitem nicht so hoch! In San Giovanni d’Asso findet man zudem ein Museum das der Trüffel gewidmet ist. Sie sollten sich das beeindruckende Video von Graeme Robertson von der Zeitung ‚The Guardian‘ ansehen:

Erlebnisse für Trüffelliebhaber
Ein weiterer, sehr beliebter Ort für Trüffel in der Toskana ist San Miniato, ein hübsches Dorf in der Provinz Pisa. To Tuscany hat diesen Ort persönlich besucht und die Erfahrung einer Trüffeljagd mit einem einheimischen Trifulau genossen…

Massimo Cucchiara ist nicht nur ein Trüffelexperte und fachkundiger Jäger, er kommt zudem aus einer Familie, die sich seit vielen Jahren mit der wertvollen Knolle beschäftigt. Sein Vater war Präsident der Associazione Tartufai in San Miniato und kennt alle Geheimnisse der Jagdkunst, was diese Schätze angeht. Massimo erklärte sich zu einem Treffen mit Sean Caulfield, dem Eigentümer von To Tuscany, und der CNN-Journalistin Maureen O’Hare an einem nassen, nebeligen Morgen in der Nähe von San Miniato bereit. Hier ist der Artikel den Maureen nach diesem Erlebnis schrieb. Wenn Sie selbst an dieser alten und faszinierenden Jagd teilnehmen und Massimo kennen lernen möchten, dann besuchen Sie bitte seine Website Truffle in Tuscany oder kontaktieren Sie ihn bei Email info@truffleintuscany.it 
Toskanische Ferienhäuser in der Nähe guter Trüffelfundorte
To Toskana bietet eine Reihe von Ferienhäusern an, die ideal gelegen sind, um die Trüffelsaison voll auszukosten. Villa Fonte Rinaldi, zum Beispiel, welche auf einer privaten Hügelkuppe liegt und einen malerischen Rundumblick bietet, oder auch Casa Torcicoda, die sich inmitten der üppigen Landschaft befindet. Für größere Gruppen ist Il Piano, ein wunderschönes Steinhaus mit vielen Annehmlichkeiten für die ganze Familie, perfekt. Oder werfen Sie einen Blick auf unsere Auswahl an Ferienhäusern in der Nähe von Pisa. Sie sollte vielleicht auch unsere anderen Ferienunterkünfte in Pisa in Erwägung ziehen.
Sie haben Ihre Trüffel gekauft – und was nun?
Wenn Sie eine ‚tartufo blanco‘ (weiße Trüffel) gekauft haben, dann sollten Sie diese am besten so bald wie möglich verzehren, das sie sich nicht lange hält. Eine weiße Trüffel müssen Sie lediglich sehr fein schneiden oder über gebackene oder gebratene Eier oder einfache Teigwaren reiben. Durch Kochen wird das Aroma einer weißen Trüffel sogar reduziert. Das Gegenteil trifft jedoch auf die schwarze Trüffel zu, die leicht in Butter sautiert werden muss, um das beste Aroma zu entwickelt – sie wird wiederum am besten ebenfalls über einfache Teigwaren serviert.


Und noch ein letzter wichtiger Hinweis – wenn Sie eine Trüffel finden, sich jedoch nicht ganz sicher sind, dann lassen Sie sich von jemandem bestätigen, dass es sich bei Ihrem Fund auch wirklich um die Delikatesse handelt. Sie sollten nicht vergessen, dass es auch Pilzsaison ist und ein unerfahrener Sammler sich leicht irren kann.

Für weitere Information über Trüffeljäger und Trüffeljagden kontaktieren: Association of Truffle Hunters of Siena
Via XX Settembre 17, 53024 San Giovanni d’Asso (SI)
Tel. +39 0577/803213

Associazione Tartufai delle Colline Sanminiatesi 
Piazza del Popolo, 19, 56028 San Miniato (PI)
Tel. +39 0571 42014

Truffle in Tuscany
Via Covina, 44/C, 56028 San Miniato (PI)
Tel. +39 3479030371
https://www.truffleintuscany.com/index.html

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Olivenoel Toskana

Italien ist mit Recht auf der ganzen Welt bekannt für die hohe Qualität seines Olivenöls. Einige der besten dieser Olivenöle stammen aus der Toskana, wobei einzelne Abfüllungen höchste Preise erzielen und sehr teuer sind.

Der Boden, die Baumart, die Menge an Sonnenschein und Regen während der Wachstumsperiode – alle diese Faktoren bestimmen den Geschmack des Öls. In Italien wächst eine Vielzahl von Olivenbäumen und jeder hat sein besonderes Charakteristikum. In der Toskana wachsen vor allem Frantoio, Leccino, Pendolino, Maurino, Moraiolo und Taggiasca. Der beste Boden, um sie zu pflanzen, ist ein guter Lehmboden mit vielen Entwässerungskanälen; obwohl es wahr ist, dass Olivenbäume unter den schwierigsten Bedingungen gedeihen können, gibt es keine Garantie für eine gleich bleibende Ernte jedes Jahr. Entscheidend ist, dass die Bäume während der ganzen Wachstumsperiode eine gleich bleibende Bewässerung haben müssen, um einen maximalen Ertrag zu erzielen. Die Olivenernte richtet sich nach dem Wachstum im vergangenen Jahr; daher ist ein jährlicher Schnitt für die gleich bleibende Gesundheit der Bäume erforderlich, um eine jährliche Ernte zu garantieren und eine gleich bleibende Fruchtfülle zu fördern.

Oliven werden mit der Hand gepflückt, da so am wenigsten Schaden angerichtet wird; sie werden dann gewaschen, um Schmutz und Staub zu entfernen. 24 bis 48 Stunden nach der Ernte werden sie mit Haut und Kern in einer Steinmühle oder einem Metallmahlwerk zu einem Brei zerquetscht. Dieser Brei kommt dann in eine traditionelle Holzpresse oder eine moderne Hydraulikpresse. Dies ist die erste Pressung und dabei müssen strengste Auflagen erfüllt werden. Um eine Abfüllung zu kennzeichnen mit „erste kalte Pressung“ oder im Falle der industriellen Verarbeitung „kaltgepresst“ müssen die Oliven laut EU Richtlinien bei einer Temperatur unter 27 Grad gepresst werden.

Der vielleicht entscheidenste Teil dieses Prozesses ist, den richtigen Zeitpunkt der Ernte zu wählen, da dieser entscheidend ist für das Aroma und den Geschmack. Wird zu früh oder zu spät gepflückt, besteht die Gefahr, dass die Früchte noch nicht reif sind, was die Qualität und das Aroma des Öls beeinträchtigt. Natives (kaltgepresstes) Olivenöl Extra (ital.: Extra vergine) darf nur einen Säuregehalt von weniger als 1% haben. Die italienische Regierung hat daher die Kennzeichnung der Etiketten ihrer Olivenöle mit DOP (Denominazione d’Origine Protetta) eingeführt. In Angleichung dazu, haben die Öle aus der Chianti Region ein spezielles Qualitätssigel DOC (Denominaze d’Origine Controllata).

Für ein natives Olivenöl ist es normal, dass sich am Boden der Flasche eine Ablagerung bildet; das kommt daher, dass viele Öle nach dem Pressen nicht mehr gefiltert werden, um so das maximale Aroma zu erhalten. Nach der Abfüllung in Flaschen muss das Öl vor direktem Sonnenlicht und schwankenden Temperaturen geschützt werde, ideal ist eine kühle Küche oder der Keller. Einmal geöffnet sollte das Öl innerhalb eines Jahres oder bis zu dem auf dem Etikett angegebenen Verbrauchsdatum konsumiert werden – aber es ist so delikat, dass man es sicher nicht so lange aufbewahrt!

Olivenöl und besonders das Native Olivenöl Extra ist ein starkes Antioxidatium, Antioxidantien enthalten ungesättigte Fettsäuren, das sind die „guten“ Fette, die helfen, den Cholesterinspiegel zu senken, was nicht nur gut ist für Ihr Herz, sondern für das allgemeine Wohlbefinden.
Neben den gesundheitlichen Vorteilen, die Olivenöl bietet wird es auch bei der industriellen und natürlichen Herstellung von Kosmetika verwandt. In Feuchtigkeitscremes wird es mit ätherischen Ölen gemischt und hat eine lange Tradition bei der Herstellung hochwertiger Seifen.

To Tuscany würde sich freuen, Sie zu begrüßen, wenn Sie die Olivenernte aus erster Hand miterleben wollen, besonders auf den Landgütern Montebuoni und Montefiorile, wo To Tuscany die dort und die in der Umgebung wachsenden Oliven erntet und sie dann zu unseren Nachbarn auf das Weingut Casanuova di Ama bringt, wo sie kalt gepresst und dann in Volterra in Flaschen abgefüllt werden.

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Toskanische Weine

Was Wein betrifft ist die Toskana einzigartig in der Welt, dank der herrlichen Natur und der Kultivierung der Trauben wurden wunderbare Weine entwickelt und über die Jahrhundert immer weiter veredelt.
Zeffito Cuiffoletti - Historiker

In der Toskana gibt es eine lange Geschichte des Weinanbaus. Die sanften Hügel und das mediterrane Klima sind perfekte Bedingungen für Weine ausgezeichneter Qualität und die kreativen Erzeuger sind seit Jahrzehnten weltbekannt. Weltweite Anerkennung genießen die toskanischen Rotweine, die aus der Sangiovese Traube gekeltert werden. Diese Weine sind würzig, von angenehmer Säure, samtigem Geschmack und leichtem Körper.

Der exklusivste Sangiovese Wein ist der Brunello di Montalcino, ein erlesener Wein höchster Qualität aus einer Festungsstadt südlich von Siena. Er ist einer der teuersten Weine Italiens und wird heute unter mehr als hundert verschiednen Bezeichnungen herausgebracht. Der Wein wird ausschließlich aus der Sangiovese Traube gekeltert und braucht bis zu 10 Jahren, um seine Reife zu erhalten. Andere Sangiovese Weine sind natürlich der berühmte Chianti und Chianti Classico. Obwohl die Sangiovese die hauptsächliche Traube ist, enthalten diese Weine, im Gegensatz zum Brunello di Montalcino, auch einen kleinen Anteil (zwischen 10 und 15%) von Carbernet Sauvignon, Merlot und Syrah Trauben.

Der Chianti Classico wird auf den bekannten Weingütern zwischen Florenz und Siena produziert, in den Städten Greve, Radda und Castellina, die ein Dreieck bilden im Herzen des Chianti Gebietes. Die meisten dieser Weine gehören zum Classico Marketing Konsortium, das das Gallo Nero (schwarzer Hahn) Symbol hervorbrachte. Dies ist die Garantie für eine wahre Flasche Chianti Classico. Es gibt zwei Arten von Chianti Classico – “Standard” und “Riserva”. Standard Chianti Classico wird gekennzeichnet mit einem Etikett Gallo Nero mit rotem Rand, Riserva Chianti Classico mit einem Gallo Nero mit goldenem Rand. Dieser wird produziert aus den besten Trauben und braucht mindestens 27 Monate um seinem vollmundigen Geschmack zu erreichen.

Viele der Chianti Weine erhalten auch den Statuus DOC/DOCG (Dominazione di Origine Controllato/ Dominazione di Origine Controllato e Guarantita). Dieses italienische Qualitätszeugnis wurde 1963 von der italienischen Regierung eingeführt und ist in ergänzter Form als Protected Designation of Origin seit 1992 Bestandteil der EU Gesetzgebung. Die Anforderungen von DOC/DOCG besagen, dass die Weine einer speziellen Region unter streng definierten Methoden in hoher Qualität produziert werden müssen. Andere bekannte Sangiovese Rotweine mit dem DOC/DOCG Sigel sind Tignanello und Sassicaia, die in Preis und Bekanntheit dem Brunello di Montalcino ähnlich sind, ebenso wie Montepulciano, Montalcino, Bolgheri, Carmignano und Maremma.

Seit 1970 gibt es allmählich auch andere neue Weine aus verschiedenen internationalen Rebsorten, gekeltert im Fass oder französisch „barique“, heute bekannt als „Supertoskaner“. Trauben wie Cabernet Sauvignon und Merlot wurden hinzugefügt und gemischt mit der klassischen Sangiovese Traube und es entstanden Weine von hoher Qualität aber weit geringeren Herstellungskosten. Da diese nach neuen Methoden hergestellten Weine nicht den Regeln der neuen DOC/DOCG Gesetze entsprachen, wurden sie unter der bescheidenen Bezeichnung „Vini da Tavola“ (Hauswein oder Tischwein) vermarktet. Nach einiger Zeit jedoch erlangten sie den Ruf einige der besten italienischen Weine zu sein und die Preise der Vini da Tavola gingen nach oben.

Neben den populären Rotweinen werden in der Toskana auch einige Weißweine produziert. Die Mehrzahl erreichte jedoch nicht den Bekanntheitsgrad wie die Rotweine, da sie bis vor kurzem fast alle aus der traditionellen Trebbiano Traube gekeltert wurden und keinen besonders ausdrucksstarken Geschmack hatten. Eine Ausnahme macht der Vernaccia di San Gimignano, produziert aus der Vernaccia Traube, ein spritziger uns trockener Weißwein, der als erster Weißer den DOC Status zuerkannt bekam. Heutzutage jedoch werden in der Toskana viele ausgezeichnete Weißweine von internationaler Vielfalt produziert wie Chardonnays, Sauvignons, Pinot Bianco und Pinot Grigio, wie auch traditionelle wie Pomino und Vin Santo.

Und last but not least – Grappa! Grappa ist ein Tresterbrand mit einem Alkoholgehalt von 37,5 % bis 60%, der aus vergorenem Traubentrester, den Rückständen der Weinmaische wie Stängel, Schalen und Kernen hergestellt wird. Bekannt als ein Nebenprodukt italienischer Weine genießt man ihn solo oder als „Schuss“ in einem Espresso. Er wird normalerweise nach dem Essen getrunken als Verdauungsschnaps. Gönnen Sie sich nach einem guten toskanischen Essen als Digestivo einen kleinen Grappa!

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Kaffee in Italien

Kaffee! Die meisten von uns beginnen ihren Tag mit einer aromatischen Tasse Kaffee zum Frühstück um wach zu werden - dies ist unser gewohnter Kaffee. Keine Missverständnisse hier, wir bestellen natürlich einen Cappuccino, wenn wir Ausgehen für ein schönes Abendessen oder wenn wir im Urlaub in Italien sind. Manchmal trinken wir einen Espresso oder eine Caffe Latte. Wenn wir Kaffee trinken und egal welche Art von Kaffee wir trinken, dann ist einfach alles in Ordnung - wir genießen nur!

Anders in der Toskana und im restlichen Italien. Kaffee ist ein wichtiger Bestandteil der italienischen Kultur.

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