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10 Dinge, die man erleben sollte

Hier stellen wir Ihnen unsere liebsten Aktivitäten vor, vom Sonnenbaden am Strand bis hin zu Delfinbeobachtungen, von Radtouren entlang der Küste bis hin zu Besuchen in maritimen Naturschutzgebieten. Im Gegensatz zu vielen anderen Gegenden können Sie in der Toskana Kulturausflüge und Strandbesuche verbinden. Versuchen Sie nur nicht, die ganze Küste in einem Anlauf zu bewältigen, sondern wählen Sie Ihren Ausgangspunkt sorgsam.

Wenn Sie die klassischen Kunstzentren von der Küste aus besuchen möchten, beachten Sie, dass diese vor allem von der nördlichen Küste gut erreichbar sind, insbesondere von der Versilia Riviera aus. Gute Tagesausflugsziele sind zum Beispiel Pisa, Lucca, Pistoia und Florenz. Wenn Sie sich eher an der südlichen Küste aufhalten, an der Maremma in der Nähe von Grosseto, ist Siena in unter 2 Stunden ein gut erreichbares Ziel.

An der Küste gibt es alles von geschäftigen Partyorten über familienfreundliche Strände bis hin zu versteckten Buchten. Die nördliche Küste, die Versilia ist in der Regel ehre gepflegt-kultiviert, während es an der Maremma im Süden romantischer und wilder aussieht. Dazwischen liegen weitläufige sandige Buchten, häufig umgeben von Pinienwäldern.

An der Versilia im Norden ist zwischen dem schicken Forte dei Marmi bis hin zum eher ungezähmten Viareggio, einem Sonne-Sand-und-Spaß Resort, das bei italienischen Familien beliebt ist, für jeden etwas dabei. Etwas weiter südlich, in der Nähe von Pisa, findet man die preiswertere Riviera Pisana, die besonders auf Familien ausgerichtet ist. Wenn man der Küste weiter in Richtung Süden folgt, kommt man zur Riviera degli Etruschi (Etruskische Küste). Hier, an der Küste von Livorno, gibt es viele kleine Badeorte mit sandigen Stränden und naheliegende etruskische Ruinen. Noch weiter südlich liegt die Provinz Grosseto mit der Maremma Küste und der wilden Maremma Landschaft. Entlang dieses schönen Küstengebiets findet man das unbeschwerte Follonica, das elegante Punta Ala und Monte Argentario, die alle zertifizierte „Blaue Flaggen“ Strände vorweisen können. Es gibt in der Toskana ganze 19 dieser Strände.

10 Dinge, die man erleben sollte

Besuchen Sie die besten Strände der Toskana

An der toskanischen Küste finden Sie sowohl romantische Wildnis, als auch die wie mit dem Lineal gezogenen Reihen aus Sonnenschirmen, die bei vielen Italienern als perfekte Strandidylle gelten.  Die nördliche Küste (Versilia) ist in der Regel gepflegter, während die südliche Küste (Maremma) ungezähmter und romantischer ist.

Forte die Marmi, and der Versilia, ist das ideale Ziel für alle, die es gerne schick mögen, während etwas südlich Viareggio das größte Resort für jedermann ist. In der Maremma gehören das familienfreundliche Castiglione della Pescaia, das ruhige Marina di Alberese und der Großteil der Costa d‘Argento (Silberküste) am Monte Argentario in die engere Auswahl.
Die besten der besten Strände?
Für geheime Buchten und eine wildere, dramatischere Küste sollten Sie die weniger entwickelte Maremma und den felsigen Monte Argentario aufsuchen. Mit Ausnahme der Inseln Elba und Giglio finden Sie hier das klarste Wasser der Toskana.

Die romantische Felsenbucht Cala Biccola am Monte Argentario bietet herrliches dunkelblaues Wasser. Für Segler sind das schicke Porto Santo Stefano und das schimmernde Porto Ercole ein häufige Anlaufpunkt. Die besten Strände sind nicht immer die ungezähmtesten. Um zu sehen und gesehen zu werden, besuchen Sie Forte dei Marmi oder das bescheidene aber luxuriöse Punta Ala. Privatsphäre und Nähe zur Natur finden Sie in Marina di Alberese, im Parco della Maremma.
Strandtipps
An vielen Stränden werden Sie lange Reihen an Liegestühlen erwarten, besonders in den größeren Resorts an der Versilia. Viele nicht-Italiener finden diese Strände über-organisiert, aber es kommt auch gutes dabei heraus.

Für Familien gibt es viele Möglichkeiten, gemeinsam oder getrennt Spaß zu haben, mit Beachvolleyball, Strandtennis und sicheren Spielbereichen speziell für Kinder – hier bleibt Langeweile fern.  Die Strände sind in der Regel kinderfreundlich und gut organisiert, mit ausreichend Rettungsschwimmern. Aber auch für Erwachsene ist viel dabei. In einigen Strandclubs gibt es sogar Wellnesscentren, ruhige Becken nur für Erwachsene oder einen privaten Abschnitt, um sich fern der Massen zu sonnen. Und natürlich ist es immer amüsant, gewissen Gästen beim Posieren zuzuschauen.

Die Strandbars und Restaurants bieten in der Regel gutes Essen, mit etwas anderem würden sich die Toskaner wohl kaum zufriedengeben.  In gehobenen Resorts und Beachclubs gibt es sogar Sushi und andere internationale Delikatessen. Und wenn Ihnen trotz allem langweilig wird, gibt es häufig kostenloses W-Lan, um sich beim Sonnenbaden die Zeit zu vertreiben.

In größeren Resorts ist der Strand häufig in stablimenti oder bagni unterteilt, separate Betriebe, bei denen Sie Strandhütten, Liegen und Sonnenschirme mieten können, die aber keine echten Beachclubs sind.  In diesen größeren Resorts, zum Beispiel in Viareggio, kann es sich lohnen, erst nachmittags an den Strand zu fahren und einen niedrigeren Preis für die Sonnenliegen auszuhandeln. Im Gegensatz dazu steht das herausgeputzte Forte dei Marmi mit einigen der elegantesten Beachclubs der Versilia.
*Entdecken Sie die Versilia (nördliche Küste)
Entlang der Versilia gibt es eine Vielzahl an mit „Blauen Flaggen“ zertifizierten Stränden. Dabei sind zum Beispiel Strände in der Nähe des geschäftigen Viareggio oder des schicken Forte dei Marmi. Auch im nahegelegenen Massa und Carrarra wird die Qualität der Strände regelmäßig wieder bestätigt. Mit den Bergen im Hintergrund werden die Strände von ursprünglich-toskanischer Landschaft fast überschattet, ein starker Kontrast zum gepflegten Forte dei Marmi. In der Nähe von Viareggio bietet Torre del Lago Puccini saubere, kostenfreie Strände, sandige Abschnitte, die von Pinien abgeschirmt werden.

Weitere zertifizierte Strände entlang der Versilia gibt es in Marina di Pietrasanta und Lido di Camaiore.  Die Promenade in Lido di Camaiore ist ideal zum Entspannten, Schlendern oder um bei Sonnenuntergang einen Drink zu genießen. In Marina di Pietrasanta gibt es sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Sandstrände, das Resort gehört zum künstlerischen Pietrasanta, welches für seine Skulpturen bekannt ist. Viele toskanische Steinhauer kommen schon seit den Zeiten von Henry Moore und Joan Mirò hierher, um Marmor zu hauen. Ein Resultat dieser künstlerischen Aktivität ist, dass in Pietrasanta alles von einer Schicht Marmorstaub überzogen ist, sogar die Gläser in den Bars auf der Piazza Carducci. 

Entlang der Versilia dominieren breite Sandstrände mit flachen Badebereichen und vielen Rettungsschwimmern. Da es hier wenige Felsen gibt, ist die Küste besonders für Kinder und unerfahrene Schwimmer geeignet, aber auf Grund der steil abfallenden Tyrrhenischen Küste kann das Wasser schnell tief werden.
*Entdecken Sie die pisanische Küste (von Pisa bis Livorno)
Für Liebhaber von organisierten Strandspielen sind die Resorts rund um Viareggio genau das richtige. Wenn Sie Strandtennis und die typischen regulierten Reihen aus Liegestühlen aber eher vermeiden möchten, sollten Sie sich etwas weiter südlich umschauen. Die pisanische Küste, ein Abschnitt zwischen Pisa und Livorno, liegt nur etwas südlich von Viareggio und bietet eine Mischung aus entspannten Strandbädern und von Pinien umgebenen Stränden.

Östlich von Pisa sind die Dünen des Migliarino- San Rosso Naturschutzgebietes unübersehbarer Beweis dafür, dass Sie die organisierte Fröhlichkeit der Strandbäder hinter sich gelassen haben. Am Rande des Naturschutzgebietes liegt das uneingebildete Marina di Pisa, ein beliebter Zufluchtsort für die Bewohner der Stadt. Marina di Pisa wurde mit einer Blauen Flagge ausgezeichnet, genau wie die naheliegenden, familienfreundlichen Strände von Tirrenia-Calambrone.
*Entdecken Sie die etruskische Küste (von Livorno bis Piombino)
Bei der in Italien als Riviera degli Etruschi bekannten Küste sagt der Name alles – sie war schon bei den etruskischen Metallarbeitern bekannt. In der Nähe von Piombino und der Baratti Bucht liegen die Ruinen von Populonia, der jüngsten der zwölf etruskischen Städte.  Die Stadt wurde von einem von Pinien gesäumten Strand begraben, welcher für sich schon Grund genug ist, die einzige etruskische Küstenstadt zu besuchen.

Die etruskische Küste verläuft von Livorno nach Piombino, von wo Fähren zur Insel Elba übersetzen. Bis Castaglioncello dominieren Felsen, aber dann folgt eine scheinbar endlose Kette aus sandigen Buchten, zum Beispiel Marina di Cecina und Marina di Bibbona
*Entdecken Sie die Maremma und Monte Argentario
Südlich der etruskischen Küste liegt dieMaremma, der wildere, südliche Abschnitt der Küste. Hier gibt es unzählige Blaue Flaggen Strände, vom schicken Punta Ala bis hin zu winzigen Stränden und versteckten Buchten rund um die Monte Argentario Halbinsel.  Zu den Schönsten gehört Pineta del Tombolo in Castiglione della Pescaia, ein sandiger Strand vor einem Hintergrund aus Pinien, etwas südlich von Punta Ala. Hier ist schwimmen optional, wichtiger ist es, sich herausgeputzt zu präsentieren, bevorzugt in einem Strandclub.

Nördlich des beliebten Punta Ala und mit Blick in Richtung Elba liegt das kecke, familienfreundliche Follonica mit tadellosen Sandstränden. Weiter südlich, noch an Castiglione della Pescaia vorbei, liegt Grosetto, mit häufig übersehenen, aber super sauberen Stränden. Zwei beliebte ausgezeichnete Strände sind Marina di Grosseto und Principia al Mare. Weiter südlich, rund um die Orbetello Lagune und die Monte Argentario Halbinsel, erwarten Sie einige der besten Blaue Flaggen Strände. Sichern Sie sich einen Platz an einem der vielen Strände rund um Porto Santo Stefano und Porto Ercole, zum Beispiel Le Viste oder La Feniglia. Punta Ala und Monte Argentario sind ideal, um Leute zu beobachten oder selber gesehen zu werden, aber die meisten Maremma-Strände sind ideal für entspannte Naturfreunde.

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Verbinden Sie einen Aufenthalt an der Versilia und in den Apuanischen Alpen

Die nördliche Ecke der Toskana gehört zu den wildesten, schönsten, und doch am wenigsten besuchten Regionen – von der Versilia über beeindruckende Landschaften aus von Pinienwäldern bedeckten Berghängen und zackigen Schluchten, bis hin zu abgelegenen Dörfern und Spitzen aus Marmor. Ein Tagesausflug ist kaum lang genug, um mehr als einen Blick auf diese wilde Landschaft zu werfen, aber ein Besuch, um den Kontrast zur gepflegten Landschaft der Küste zu bewundern, lohnt sich trotzdem. Und all das mit guter Erreichbarkeit der Badeorte Forte dei Marmi und Viareggio.

Die Versilia ist für ihre beleibten Badeorte bekannt, vom eleganten Forte dei Marmi bis hin zum gelassenen Viareggio. In Forte dei Marmi trifft sich die strahlende Gesellschaft, um zu gucken und gesehen zu werden, in Viareggio hingegen sind alle willkommen. Diese Küstenregion liegt westlich von Lucca, zwischen den Apuanischen Alpen im Osten und dem Lagi di Massaciuccoli im Süden.

Verlassen Sie die Küste bei Marina di Massa, einem beliebten Badeort mit weißen Sandstränden, Pinienwäldchen und pastellfarbenen Villen entlang der Promenade. Über der Küstenlandschaft thronen schneebedeckte Berggipfel und terrassierte Hügel, eine ungezähmte, von tiefen Schluchten durchzogene Landschaft.  Michelangelo hat die Straße von den Marmorsteinbrüchen erbaut, um den Marmor direkt auf die wartenden Schiffe laden zu können, und hat damit unbeabsichtigter Weise das perfekte Ausflugsziel für den Sommer geschaffen. Einst von Pinien überwachsen ist die Küste inzwischen Großteils erschlossen und bietet vor dem Hintergrund der Apuanischen Alpen hochwertige, maritime Küche und Strandspaß auf italienische Art.

Massa liegt nur 12 km nördlich von Forte dei Marmi, und 3 km weiter liegt Carrara. Beides sind lebendige Arbeiterstädte, keine Monumente des Marmors. Marina di Carrara verschifft noch heute Marmor um die ganze Welt. Obwohl die Stadt Großteils modern ist, hat Massa ein gut erhaltenes mittelalterliches Zentrum mit sich windenden schmalen Straßen. Im Herzen der Stadt liegt der mittelalterliche Dom, mit barocker Innenausstattung und natürlich einer Marmorfassade. Carrara ist eindeutiger aus Marmor geschaffen, aber außer dem Marmormuseum gibt es nicht viel zu besichtigen. Das Museo del Marmo erzählt die Geschichte des Marmors von der Römerzeit bis heute. Es werden verschiedene Sorten Marmor und Granit ausgestellt, und der große Sprung von der Arbeit mit Hammer und Meißel hin zur Hightech-Industrie erklärt. Ansonsten ist der beste Hinweis auf die berühmten Marmorsteinbrüche der weiße Schlamm im Fluss, welcher eine staubige, desillusionierte Atmosphäre verbreitet.

Wenn Ihnen nach Abenteuer zumute ist, sollten Sie die Steinbrüche in den Marmorbergen von Carrara besuchen (in unserem Reiseführer für Forte dei Marmi). Hier finden Sie die wildeste Seite der Toskana. Wenn Ihnen mehr nach kultureller Anregung ist, lassen Sie die Küste hinter sich und besuchen Sie die Kunsthochstädte in der Nähe. Ganz vorne mit dabei sind Pisa, Lucca, Pistoia und Florenz.
Museo del Marmo, Viale XX Settembre 85, Localita Stadio, Carrara
Tel: 0585 845746 

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Strandfreuden in Forte dei Marmi

Im Forte dei Marmi dreht sich alles ums Sonnenbaden. Eingefasst von den Apuanischen Alpen ist dieses schicke Resort zum Schwimmen und Flanieren ideal, und es gibt sogar einige Dünen. Ein Teil der Strände ist frei zugänglich, während der Rest aus eleganten Strandhütten und tropischen Bars auf feinem, leicht grauem Sand besteht. Die sanft abfallende Küstenlinie sorgt dafür, dass man hier sicher baden kann. Wie für die italienischen Badeorte typisch, ist das Wasser häufig nur nach dem Zahlen einer Eintrittsgebühr zugänglich. Hier ist alles reglementiert, Sie können also damit rechnen, auf einer von vielen Sonnenliegen umgeben von geharktem Sand zu liegen.

Für die wohlhabende Szene ist der Sommer in Forte dei Marmi ein festgelegtes Ritual, es herrscht Einverständnis darüber, welcher Strand, welche Strandbar und welche Cocktailbar die beliebtesten sind. Aber natürlich können Sie Ihren eigenen Weg gehen. Einer der modischsten Nachtclubs der ganzen Versilia ist Flavio Briatores Twiga Beach Club, zwischen Forte dei Marmi und Marina di Pietrasanta. Hier schlürfen Prominente ihre Cocktails, bevor sie in dem schicken Club die Nacht durchtanzen. Die wohlhabende Gesellschaft kann Massagen buchen, ein maritimes Abendessen oder Champagner genießen. Dieser bekannte Szeneclub mit hippen DJs ist eher international als italienisch, bietet aber was erwartet wird. Der Beach Club del Principe Forte dei Marmi ist ein anderer teurer, abgeschirmter Strandclub mit dem genauso exorbitanten Ristorante Dalmazia, in dem Köstlichkeiten wie angebratene Shrimps, gebackener Seebarsch, gegrillter Felsoktopus oder Topinambur mit schwarzen Trüffeln serviert werden –  natürlich alles auf dem privaten Strand des Principe. Das Bagno Angelo (an der Via Arenile, Tel: 0584 82050) ist ein günstigeres Strandetablissement. Wenn Sie nicht Forte dei Marmis überhöhte Preise zahlen möchten, dann fahren Sie einfach nach Viareggio, etwas weiter unten an der Küste gelegen. Dort können Sie am Seeufer belebende Getränke im historischen Gran Caffe Margherita genießen.
Twiga Beach Club, via Roma 2, Lungomare, 55042 Forte dei Marmi
Tel: 0584 21518 & www.twigabeachclub.com

Beach Club del Principe Forte dei Marmi, Hotel Principe, Viale Morin 67, 55042 Forte dei Marmi
Tel: 0584 784145 & www.principefortedeimarmi.com

In unserem Reiseführer für Forte dei Marmi erfahren Sie mehr. Wenn Sie auf der Suche nach kulturellen Ausflügen sind, sollten Sie die Küste verlassen und in Richtung der Kunststädte Pisa, Lucca, Pistoia oder Florenz fahren.

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Riviera degli Etruschi – Livorno und die Etruskische Küste

Die Etruskische Küste (Riviera degli Etruschi oder Costa degli Etruschi) verläuft von Livorno bis nach Piombino, einst unter Kontrolle der Etrusker. Gefühlvoll von den toskanischen Impressionisten auf Leinwand gebannt, ist die felsige nördliche Küste so dramatisch, wie die südliche Küste entspannend wirkt. Bis nach Castiglioncello dominieren Felsen, aber dann öffnet sich die Landschaft und es folgen scheinbar endlose sandige Buchten, darunter Marina di Cecina und Marina di Bibbona. Die Küste ist kein architektonisches Ödland. Pisanische Wachtürme und Medici Festungen verbergen römische Villen und Nekropolen der Etrusker.

In Livorno geht es gemächlich zu. Im Gegensatz zur heutigen, eher unbeeindruckenden Atmosphäre hat die Stadt eine einflussreiche Geschichte und bietet die beste maritime Küche der Toskana. Der nach Genua zweit-größte Hafen Italiens verdankt seine Existenz der Versandung Pisas im 15. Jahrhundert. Ein beliebter Scherz der Livorneser ist, dass sie, im Gegensatz zu ihren Rivalen den Pisanern, nie so unachtsam sein werden, dass ihnen das Meer davonlaufen kann. Die Rivalitäten zwischen Pisanern und Livornesen ist legendär, und auch heute noch lebendig.

Der Medici Hafen ist unverändert geblieben. Die Ziegelstein-rote Fortezza Vecchia ist ein Flickwerk aus livornischer Geschichte mit Elementen römischer, pisanischer und romanischer Bauwerke.  Die Fortezza Nuova, errichtet 1590, vervollständigte die Befestigungspläne der Medici. Die trüben Kanäle, die sie umgeben, führten einst nach Pisa. Die inzwischen restaurierte Neue Festung wurde als Park gestaltet und ist im Sommer Schauplatz für Festivals. Eine weitere Attraktion ist Piccola Venezia, das „kleine Venedig“, so genannt auf Grund der sich überschneidenden Kanäle.

Von Livorno nach Castiglioncello folgt die Strecke der Küstenlinie und bietet, hin und wieder unterbrochen von Tunneln, schöne Aussichten. Die Einheimischen schätzen das felsige Castiglioncello, sie ziehen es den leicht monotonen Stränden südlich von Cecina vor. Cosimo de Medicis Festung, auf einem Pinienbedeckten Vorsprung erbaut, sollte Piraten in Schach halten. 

Die etruskische Küste endet am Fährhafen Piombino, welcher auf derselben Halbinsel wie eine wichtige etruskische Siedlung liegt. Hinter der Kurve der Baratti Bucht liegen die Ruinen von Populonia, der letzten der 12 von den Etruskern gegründeten Städte.  Die Stadt wurde von einem mit Pinien gesäumten Strand begraben, Grund genug, um die einzige etruskische Küstenstadt zu besuchen. Die antike Stadt war in zwei Abschnitte unterteilt. Die Akropolis, das religiöse Zentrum, war weiter oben um das Dorf versammelt, das maritime und wirtschaftliche Zentrum rund um die Bucht. Durch die Nähe zur Insel Elbe und die metallhaltigen Berge auf dem Festland wurde Populonia eine reiche Industriestadt. Eisenerz aus Elba wurde geschmolzen und mit der etruskischen Liga gehandelt, Mineralien aus Campiglia wurden nach Korsika, Sardinien und Frankreich verschifft. Heutzutage werden Touristen nach Elba geschifft.
L'Osteria Fonte del Penitente
In einem früheren Kloster eingerichtet bietet dieses etwas abgelegenere Restaurant hochwertige Meeresfrüchte und Fischgerichte, zum Beispiel cacciucca alla livornese (Fischeintopf).
Via di Montenero 345, 57128 Livorno
Tel: 0586 579481 & www.fontedelpenitente.com

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Maremma-Rundfahrt über Massa Marittima

Follonica ist ein preiswerter und freundlicher Sommer-Badeort, und erhält häufig den Spitznamen Miami der Toskana. Gleichzeitig ist es aber ein guter Ausgangspunkt, um das hügelige Binnenland zu besuchen, zum Beispiel Massa Marittima, eine der schönsten Städte der Region. Eine 30-minütige Fahrt in nord-östlicher Richtung bringt Sie in die Nähe von Massas Piazza Garibaldi, eines der schönsten Plätze Italiens. Im Mittelalter profitierte Massa von Minen, die schon zur Zeit der Etrusker bearbeitet wurden. Auch nachdem die Minen ausgeschöpft waren hat die Stadt ihr herrliches mittelalterliches Zentrum, anmutige Paläste und authentische Restaurants bewahrt.

Von hier erreichen Sie in 50 Minuten Castiglione della Pescaia an der Küste. Mit einer mittelalterlichen Zitadelle und Kopfsteinpflasterstraßen ist diese charmante Stadt zwar kein Geheimtipp, aber dennoch ein ansprechendes Ziel. Die Weingeschäfte zeugen davon, dass in der Nähe einige der besten Weine der Toskana hergestellt werden. Zeit wird irrelevant, wenn Sie zum Mittagessen Wildschweineintopf und eine Flasche Bolgheri Rotwein genießen.

Nur 25 Minuten westlich liegt Punta Ala. Der Ort liegt auf einem der schönsten Vorsprünge der Küste, übertroffen nur vom Monte Argentario weiter südlich. Mit schicken Yachten an der Marina ist Punta Ala abgelegen und verwöhnt wie kaum ein anderer Ort an der Küste. Die Anziehungskraft stammt von Privatsphäre und Luxus. Das Leben hier wird von Pinien, Rennyachten und privaten Tennisclubs bestimmt. Im Schatten von antiken Wachtürmen finden sich heute schicke Restaurants. Im Schatten von Palmen und Sonnenschirmen bleibt nicht viel zu tun, als über das nächste Mittagessen nachzudenken oder die Spinnaker der Yachten zwischen dem Kap und Elba zu beobachten. Von hier sind es entlang der Küste nur zwanzig Minuten zurück nach Follonica.
Massa Marittima Touristeninformation, via Todini 5, 58024 Massa Marittima
www.turismomassamarittimo.it & Tel: 0566 906554

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Die Maremma – zu Fuß, zu Pferd oder mit dem Kanu

Die Küstenlinie der Maremma ist von versteckten Buchten, Pinienwäldern und Schlössern nur so übersäht. Von Castiglione delle Pescaia aus wird die Landschaft in östlicher Richtung, entlang der SP158 nach Alberese wilder, bin hin zum Parco dell’Uccellina. Der bezauberndste Park der Toskana schützt den letzten unberührten Küstenabschnitt der italienischen Halbinsel. Die Landschaft bietet alles von Salzmarschen, Sanddünen und offenen Feldern bis hin zu buckligen Hügeln, blanken Klippen, Pinienwäldern und duftendem Buschland.

Es kann gut sein, dass Ihnen langhornige Maremma-Rinder ins Bild wandern, aber die zähen Kuhhirten und ihre robusten Pferde halten sich eher zurück. Die Pfade winden sich durch die schattigen Pinien und entlang der Dünen an der Küste hin zu steilen Klippen und einer mit Wachtürmen übersäten Küstenline. Wanderwege in verschiedenen Schwierigkeitsklassen führen durch Pinienwälder und nach Rosmarin duftendes Buschland. Alternativ können Sie von Talamone, dem anderen Ende der Parkes aus die Küste per Kanu erkunden.

Zu den Angeboten im Park gehören Kanufahren auf dem Fluss Ombrone, Segeln entlang der Küste, Reittouren in den Bergen, Vögel beobachten in den Salzmarschen und Besuche bei den verschiedenen Wachtürmen, die von den Hügeln aus die Küste überblicken, zum Beispiel die Ruinen des noblen San Rabano.  Jeder Turm erzählt Geschichten von plündernden Piraten und versteckten Schätzen, die teilweise bis in die Zeit der Sarazenen und spanischer Galeonen zurückreichen.
Parco dell’Uccellina (auch Parco Naturale della Maremma genannt), Alberese oder Talamone Besucherzentren, 58100 Alberese.

www.parco-maremma.it & Tel: 0564 407098 (allgemein) & Tel: 0564 393238 (um geführte Wanderungen zu buchen).

Tuttomaremma.com: 0564 813635 & www.tuttomaremma.com

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Monte Argentario - Badefreuden und Köstlichkeiten der Lagune

Weiter unten an der Küste liegt Monte Argentario, eine Einheit für sich. Tatsächlich war er von 1556 bis 1815 ein vom Großherzogtum Toskana unabhängiger Staat unter spanischer Herrschaft.  Die Halbinsel des Monte Argentario ist, je nach Laune, mal stilvoll, mal wild und romantisch und mal völlig abgehoben. Anders als in Forte dei Marmi im Norden kann man hier den einen Tag Teil der gehobenen Gesellschaft sein und am nächsten völlig ungesehen bleiben.

Einst eine Insel, wurde Monte Argentario mit der Zeit über zwei Sandbänke, Tòmbolo delle Giannelle und Tòmbolo di Feniglia mit dem Festland verbunden.  Wie zwei ausgestreckte Arme fassen die Sandbänke eine ungewöhnliche Lagune ein, die ein beliebter Überwinterungsort für Zugvögel ist. Auf beiden Bänken gibt es Strände, aber die auf der Feniglia sind schöner, und von geschütztem Pinienwald umgeben. Bis zum Festland sind es 7km zu Fuß oder mit dem Fahrrad.

Rund um den Monte Argentario dominieren anstatt breiter Sandstrände eher versteckte Buchten – es ist zu felsig für echte Strände. Erkunden Sie die Yachtzentren Porto Santo Stefano und Porto Ercole und all die dazwischen liegenden versteckten Buchten. Zu den mit Blauen Flaggen ausgezeichneten Stränden gehören rund um Porto Santo Stefano: Il Pozzarello, La Soda, Cala Piccola und Il Moletto.

Das an der Landenge gelegene Fischerdorf Orbetello war einst eine spanische Garnison. Es ist heute eher unbekannt, und Wasser schlägt an die Befestigungen. Liebhaber von Lagunenfischen und geräuchertem Aal sollten trotzdem I Pescatori einen Besuch abstatten, es überblickt die Lagune und wird von einer Vereinigung von raubeinigen Fischern geführt.

Porto Ercole, an der östlichen Küste von Monte Argentario, war früher ein verschlafenes Fischerdorf, hat sich aber zu einem lebhaften Zentrum für die Segel- und Taucherszene entwickelt.  Forte Stelle ist die ansprechendste der Befestigungen, die den Hafen umgeben, und die einzige Festung aus dem 16. Jahrhundert, die für Besucher zugänglich ist.

Der Zwillingshafen Porto Santo Stefano bietet Zugang zur Insel Giglio, ist aber auch der Ausgangspunkt für „La Panoramica“, die schöne Fahrtroute entlang der Monte Argentario Küste. Aus dem Schatten der spanischen Festung im Hafen windet sich die Küstenstraße entlang der Klippen, nach jeder Kurve wird man mit atemberaubenden Aussichten auf das toskanische Archipel belohnt. An seinen besten Tagen ist Monte Argentario so dicht wie man auf dem Festland nur an ein sardinisches Meeresparadies kommen kann.
Tuttomaremma.com: 0564 813635 & www.tuttomaremma.com
Porto Santo Stefano 35, Grosseto 58019

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Bagni di Pisa – Entspannende Thermalbäder

Wenn Ihnen an den Stränden der Versilia doch alles zu viel wird, ziehen Sie doch mal einen Tag in Bagni di Pisa, den ansprechendsten Wellnessbädern in Küstennähe, in Betracht.  In San Giuliano Terme, 40 km südlich von Forte dei Marmi gelegen, ist das Wellnesscenter dicht genug an der Küste, um den Verwöhntag mit einem Strandspaziergang und einem leckeren Fischessen in Marina di Pisa zu verbinden. Der charmant gealterte Kurort San Giuliano Terme liegt zwischen Pisa und Lucca, am Fuß der pisanischen Berge. In der Nähe wachsen Oliven, Kastanien und Pinien, und in den Bergen weiden wilde Pferde. San Giuliano ist für die heilende Wirkung seiner Thermalquellen gut bekannt.

Das Bagni di Pisa Resort ist eine der besten Anlaufstellen für eine Thermalbehandlung, oder um sich einfach ein bisschen verwöhnen zu lassen. In seiner Hochzeit war dieses Bad bei romantischen Dichtern beliebt, aber die Atmosphäre wirkt auch ohne sie. Die thermischen Wasser sind schon seit der Zeit der Römer bekannt und besonders geeignet, um Rheumatismus und Arthritis zu behandeln. Montaigne, Byron und Shelley sind nur einige berühmte Gäste, die auf diese Behandlungen schworen. Aber auch ohne akute Beschwerden lohnt sich ein Besuch. Lassen Sie sich in den Quellen treiben oder genießen Sie ein oder zwei Behandlungen – zum Beispiel in einem Grottenbad. Das Wellnesserlebnis beinhaltet in der Regel ein Mittag- oder Abendessen im romantischen Dei Lorena Restaurant, mit Blick auf den Schiefen Turm von Pisa in der Ferne. Alternativ können Sie nach Marina di Pisa zurückkehren, um den Tag mit einem Strandspaziergang und einem Abendessen aus Meeresfrüchten ausklingen zu lassen. (Mehr erfahren Sie in unserer Marina di Pisa Route im Reiseführer für Pisa.)
Bagni di Pisa, Largo Shelley 18, 56017 San Giuliano Terme
Tel: 0578 88501/57233 & www.bagnidipisa.com

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