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Zehn Dinge, die man erleben sollte

  • Siena bietet einen wunderschönen Hauptplatz, ein Rathaus und eine Kathedrale, allesamt im Chiaroscuro-Stil. Aber letztendlich ist es die intime, mittelalterliche Stimmung, die nachklingt, von den geheimen Gassen bis zu den gemütlichen Gasthäusern.

  • 1. Il Campo - der schönste Platz der Toskana?

    Alle Wege führen nach Il Campo, dem betörenden, muschelförmigen zentralen Platz in Form eines Amphitheaters. Jedes Jahr ist der Platz der Austragungsort des Palio-Pferderennens, dem Symbol der Verbundenheit der Sieneser mit ihrer Stadt. Der Palio hat die Zeiten überdauert - Krieg, Hungersnot und Seuchen konnten der Tradition nichts anhaben. Die Einheimischen vergleichen den Campo mit dem Schutzmantel der Jungfrau Maria, die mit der heiligen Katharina von Siena die Schutzpatronin der Stadt ist. Setzen  Sie sich in ein terrassenförmig angelegtes Café auf der ansteigenden Seite des Platzes und beobachten Sie die Aufteilung der gepflasterten Fläche in neun Segmente, die den weisen Rat der Neun, der Siena von der Mitte des 13. Jahrhunderts bis Anfang des 14. Jahrhunderts regierte, repräsentieren. In dieser Zeit des Wohlstands entstanden die meisten der wichtigsten Baudenkmäler. Halten Sie Ausschau nach dem Renaissancebrunnen, der den Platz krönt. Der Fonte Gaia (Quelle der Freude) aus Marmor enthält Nachbildungen von Skulpturen von Jacopo della Quercia, deren Originale sich in Santa Maria della Scala befinden.

  • 2. La Torre del Mangia - Turm mit Aussicht

    Der schlanke Torre del Mangia ist nach dem ersten Glöckner Mangiaguadagni benannt, dem „Prasser“. Die Nachwelt kann bezeugen, wie viel er für diesen 87 Meter hohen Turm mit seinen 500 Stufen bis zur Spitze ausgegeben hat. Die Besucher werden durch den atemberaubenden Blick über eine rosa Piazza und die Dächer von Siena belohnt, auch wenn die Ausblicke von den Dächern des Doms noch besser sind. Am unteren Ende des Turms wurde 1378 die Cappella in Piazza (Kapelle auf dem Platz) als Dank für das Ende der Pest errichtet. 2017, nach einem Sieg beim Palio, zündeten die freudigen Bürger den Turm versehentlich mit lodernden Fackeln an, aber der Turm überlebte. Es ist keine vorherige Reservierung möglich, Sie müssen also einfach dort hingehen (oder ein Kombiticket benutzen).
    Adresse: Piazza del Campo, Siena
    Web: www.comune.siena.it

  • 3. Il Palazzo Pubblico - Zentrum des bürgerlichen Lebens

    Am Fuße des Campo erhebt sich der Palazzo Pubblico, das imposante Rathaus, überragt vom hohen und schlanken Turm. Das Rathaus ist das Zentrum des bürgerlichen Lebens seit seiner Fertigstellung im Jahre 1310. Draußen ist dieser Teil des Platzes noch immer der Ort, an dem man sich nach einem Sieg oder einer Niederlage jeglicher Art versammeln kann, und auch der Ort, an dem man sich zu jeder Tageszeit mit Freunden treffen kann. Das Rathaus mit seiner zinnenbewehrten Fassade und den Fahnen ist ein gotisches Meisterwerk aus rosa Ziegelsteinen und silbergrauem Travertin. Jeder Spitzbogen wird von der Balzana gekrönt, dem schwarz-weißen Emblem von Siena, das das Geheimnis und die Reinheit des Lebens der Madonna verkörpert. Obwohl sich die Bürokraten noch immer in Teilen des Palazzo Pubblico abmühen, wie sie es seit sieben Jahrhunderten tun, ist ein großer Teil des Komplexes heute dem Museo Civico gewidmet.
    Adresse: Piazza del Campo, Siena
    Web: www.comune.siena.it

  • 4. Il Museo Civico – Stadtmuseum von Siena

    Dieses prachtvolle Stadtmuseum beherbergt einige der größten Schätze der Stadt. Der Stadtrat von Siena traf sich einst im riesigen Sala del Mappamondo. Die riesige Weltkugel, die damals die Wände zierte, ist jedoch mittlerweile verschwunden. Das Museo Civico zeigt mittelalterliche Stadtkunst mit einer moralischen Botschaft für alle Meister. Hier befindet sich ebenfalls Simone Martinis Maestà, eine verträumte Madonna auf einem filigranen Thron. Das Porträt eines mittelalterlichen Söldners, des hochmütigen Guidoriccio, bringt uns zurück auf den Boden der Tatsachen. Die Sieneser gehen immer auf Nummer Sicher. Dieser diamantbesetzte Condottiero (Söldner) wird auf Kalendern und Panforte-Boxen abgebildet. In den letzten Jahren wurden jedoch, trotz Bestreiten Sienas, Zweifel an der Echtheit des Freskos laut. Kunsthistoriker behaupten, dass ein kleineres Gemälde, das unter der riesigen Tafel aufgedeckt wurde, Martinis Original sei, und dass das Werk, das wir sehen, erst lange nach dem Tod des Künstlers gefertigt wurde. Lorenzettis 1338 entstandene Allegorie der Guten und Schlechten Regierung zeigt hingegen den Wohlstand als ein Flechtwerk aus gepflegten Feldern und geschäftigen Bauern, die das Feld bestellen. Die Schlechte Regierung ist ein trostloser Ort, der von einem teuflischen Tyrannen, der sienesischen Wölfin, dem Erdboden gleichgemacht wurde. Der Realismus und die lebendige Mimik geben der Allegorie emotionale Resonanz.
    Adresse: Piazza del Campo 1, Siena
    Web: http://www.enjoysiena.it/it/attrattore/Museo-Civico/

  • 5. Il Duomo - stimmungsvolle Kathedrale

    Der Dom von Siena blickt auf Santa Maria della Scala. Die gotische Fassade ist ein Potpourri aus grünem, rosafarbenem und weißem Marmor, wie eine köstliche Eistorte. Der Duomo wurde 1220 als romanische Rundbogenkirche erbaut, erhielt aber bald darauf eine mit Zinnen geschmückte gotische Fassade. Die Streifen aus schwarzem, weißem und grünem Marmor wurden mit rosa Stein eingelegt und von Giovanni Pisanos naturalistischen Statuen gekrönt. Das Innere der Kathedrale ist Kreativität in seiner vollendetsten Form- orientalische Abstraktion, byzantinische Schlichtheit, gotische Flucht und romanische Strenge. Ein schwindelerregender Hell-Dunkel-Effekt entsteht durch die schwarz-weißen Wände, die bis zu den sternenblauen Gewölben reichen. Der Intarsienboden ist ein Wunderwerk, das oft verborgen bleibt. Sienesische Handwerker arbeiteten zwischen 1372 und 1562 an den Pavimentazione aus Marmor. Giorgio Vasari nannte sie „die schönsten Böden, die je geschaffen wurden”. Die achteckige Marmorkanzel von Nicola Pisano ist ein Meisterwerk der Gotik und wird derzeit restauriert. Dieses 1226 erbaute Werk ist eine dramatische Weiterentwicklung seiner imposanten Kanzel in der Kathedrale von Pisa. Die 1999 ausgegrabene Krypta ist eine außergewöhnliche Entdeckung mit Fresken, die Duccios Schule zugeschrieben werden. Da die Fresken so lange perfekt verdeckt waren, erstrahlen sie in intensiven Blau-, Gold- und Rottönen. Da sie aus dem Jahr 1280 stammen, ist die `moderne Ausdruckskraft umso bemerkenswerter. Auch unterhalb der Kathedrale befindet sich ein eindrucksvolles 3D-Videokartierungserlebnis, welches im Eintrittspreis inbegriffen ist.

    Pass: Der Opa Si Pass ist drei Tage lang gültig und beinhaltet den Eintritt in Dom, Bibliothek, Baptisterium, Krypta, Himmelstor, Museo dell' Opera und Panorama.
    Adresse: Museo dell’Opera, Piazza del Duomo, Siena
    Web: www.operaduomo.siena.it

  • 6. Museo dell' Opera Metropolitana - Kunst, Skulpturen und Dachpanorama

    Der Dom und das Dommuseum sollten als eine Einheit betrachtet werden, da sie sich mehrere Räume teilen. Das Museum befindet sich im östlichen Teil des Doms und zeigt die originalen Statuen von Pisano für die Fassade. Sienas beliebtestes Werk ist jedoch Duccios Maestà, die Thronende Jungfrau, die bis 1506 den Hochaltar schmückte. Dieses Meisterwerk, das größte bekannte mittelalterliche Tafelbild aller Zeiten, wurde 1311 in einer Fackelprozession aus der Werkstatt des Künstlers in den Dom begleitet. Obwohl es im Stil der byzantinischen Gotik gemalt wurde, ist das Gemälde von melancholischem Charme durchdrungen. Die zarte Gold- und Rotfärbung wird von Duccios Linienführung gepaart, die die Malerei Sienas in den nächsten zwei Jahrhunderten prägte. Die Sieneser glauben, dass Giotto Duccio kopiert, aber die Schönheit dem Naturalismus geopfert hat. Noch eindrucksvoller ist für viele Besucher die Plattform auf dem Dach, bekannt als das Panorama der Unvollendeten Fassade. Dies sind wohl die schönsten Aussichten auf Siena. Ein Blick auf den Sonnenuntergang von den Brüstungen erfasst Siena in seiner Essenz: ein mittelalterliches Meisterwerk aus rotem Ziegelstein. Das sogenannte Himmelstor gibt Ihnen auch Zugang zum Dach der Kathedrale. Es handelt sich um einen Weg über dem sternförmigen Gewölbe, das Innen- und Außenansichten auf den Dom und die Kuppel freigibt.

    Pass: der Opa Si Pass ist drei Tage lang gültig und beinhaltet den Eintritt in Dom, Bibliothek, Baptisterium, Krypta, Himmelstor, Museo dell' Opera und Panorama.
    Adresse: Museo dell’Opera, Piazza del Duomo, Siena
    Web: www.operaduomo.siena.it

  • 7. Santa Maria della Scala - `Stadt in einer Stadt'

    Gegenüber der Kathedrale befindet sich das außergewöhnlichste Gebäude Sienas. Es begann vor tausend Jahren als Krankenhaus und behielt diese Funktion bis zu seiner Wiedergeburt als prächtiges Museum und Ausstellungszentrum. Im Mittelalter war es immer mehr als ein Krankenhaus. Der kunstvoll gestaltete Komplex umfasste eine Pilgerherberge, ein Armenhaus, ein Waisenhaus, verzierte Kapellen und Getreidespeicher. Oft als Stadt innerhalb einer Stadt bezeichnet, kann der gesamte Komplex auf einem tunnelartigen Weg besichtigt werden. Symbolisch hatte das Krankenhaustor nie einen Schlüssel, ein Beweis für seine Rolle als Zufluchtsort für alle, die kamen. Der Pilgersaal, in dem die Krankenpflege dargestellt wird, ist mit Fresken von Sienas besten Künstlern aus dem 15. Jahrhundert geschmückt. Die Fresken von Ammen, Almosenspendenden und verlassenen Kindern zeigen eine menschliche Seite der Stadt, die der leuchtenden sakralen Kunst fehlt. Neue Videoinstallationen beleuchten wichtige Elemente, lenken aber nicht von der Pracht Santa Marias ab.
    Adresse: Spedale di Santa Maria della Scala, Piazza Duomo 2, Siena
    Web: www.santamariadellascala.com

  • 8. Stadtrundgang

    Die Besichtigung der wichtigsten Denkmäler sollte Sie nicht vor der Schönheit der Gassen blind machen. Hier entfaltet sich die Stadtgeschichte wie ein mittelalterliches Banner. Das gut zu Fuß erkundbare Siena hat gut erhaltene Mauern und einladende Tore. Schlängeln Sie sich durch ein Gewirr mittelalterlicher Gassen und entdecken Sie verborgene Innenhöfe, Brunnen und überraschend ländliche Ausblicke. Schlendern Sie die Landstraße Via del Fosso di Sant' Ansano, die hinter Santa Maria della Scala verläuft, entlang. Oder erkunden Sie die ehemalige Heimat der heiligen Katharina und das Viertel Fontebranda (Costa di Sant' Antonio). Spazieren Sie nach Santa Maria dei Servi, um die ebenso stimmungsvolle Aussicht und eine erhabene Kirche zu genießen. Entfliehen Sie der Sommerhitze, indem Sie in diesen kühlen Gassen verweilen, oder machen Sie einfach einen thematischen Rundgang. Überall geht es zurück zum Campo, der am späten Nachmittag nach einem Tag im Schatten der Stadtmauern am beeindruckendsten ist.
    Web: www.guidesiena.it

  • 9. Contrade-Tour - Stadtviertel

    Siena verdankt seine Besonderheit viel den Contrade, den 17 im Mittelalter entstandenen Stadtbezirken. Diese Stadtviertel symbolisieren noch heute das Zugehörigkeitsgefühl der Sieneser: Jede Gemeinde hat ihre eigene Fahne, ihren eigenen Brunnen und Taufstein sowie ihr eigenes Motto, Museum und Kirche. Schilder an den Wänden zeigen die Zugehörigkeit zu einer contrada an, wobei jede von einem Wesen repräsentiert wird, von Wolf über Eule und Einhorn bis hin zu Raupe und Gans. Taufen und Sterbefälle werden gemeinsam gefeiert, während ein traditioneller Sienese nur innerhalb seiner contrada heiratet. Die Bedeutung der contrade spürt man beim Palio-Pferderennen, welches in der ganzen Bevölkerung Leidenschaft entfacht. Jeder Stadtteil feuert seinen Reiter zum Sieg an. Um sich mit dieser geheimnisvollen Welt auseinanderzusetzen, buchen Sie eine Contrade-Tour durch die einzelnen Museen, Kirchen und Ställe.
    Web: www.guidesiena.it

  • 10. Pinacoteca Nazionale - Sieneser Kunst

    Diese große Bildergalerie zeigt die schönste Sammlung sienesischer Kunst in einem gotischen Palazzo. Die frühen Zimmer sind voller Madonnen – mit roten Wangen, blass, fahl, entfesselt oder warmherzig menschlich. Matteo di Giovannis stilisierte Madonnas stehen neben Lorenzettis Verkündigung und Ugolino di Neris strahlender Madonna. Die Madonna von Neroccio di Barotolomeo ist so wahrheitsgetreu wie ein Masaccio. Im Kontrast dazu konkurrieren die grausigen Todesszenen düsterer Heiliger mit einem riesigen mittelalterlichen Kruzifix mit einem naturalistischen Blutspritzer. Die berühmten Landschaften und die unwirkliche persische Stadt, die Lorenzetti zugeschrieben wird, wurden wahrscheinlich ein Jahrhundert später von Sassetta gemalt. Aber seine Madonna dei Carmelitani ist eine überwältigende Darstellung des sienesischen Lebens.
    Adresse: Palazzo Buonsignori, Via San Pietro 29, Siena
    Web: http://www.enjoysiena.it/it/attrattore/Pinacoteca-Nazionale-di-Siena/

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