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  • Volterra ist eine der schönsten und zugleich eine der eher unbekannten Städte inmitten der Hügel der Toskana. Es liegt in der Nähe von Florenz (72 km), Siena (50 km), Pisa (64 km) und San Gimignano (29 km).
    Idyllisch inmitten atemberaubender Landschaft und sanfter Hügeln mit grünen Wäldern gelegen und durchzogen von unfruchtbaren, tönernen Spalten, Rinnen und Schluchten thront Volterra etwa 545 Meter über dem Meeresspiegel und trennt die Täler Cecina und Era voneinander.
    Weitere Informationen zu Volterra finden Sie hier.

  • Geschichte

    GESCHICHTE
    Volterra hat etruskische Ursprünge. Vom 8. Jahrhundert v. Chr. an begannen die Etrusker sich auf den Hügeln auszubreiten und gründeten diese etruskische Stadt mit dem Namen Velathri. Die ungewöhnliche wirtschaftliche Entwicklung ist auf die Kupfer- und Silbervorkommnisse zurückzuführen in einer Gegend, in der vorwiegend Ackerbau und Landwirtschaft betrieben wurden und die waldreich ist. Velathri wurde zu einem der 12 Stadtstaaten von Etrurien ernannt. Das Gebiet reichte vom Fluss Pesa bis zum Thyrrenischen Meer und vom Arno bis zum Becken des Flusses Cornia.

  • Während der Zeit der Römer änderte sich der Namen Volterras von Velathri in Volaterrae und es herrschten gute Beziehungen zu Rom. Während der letzten Jahre des 1. Jahrhunderts vor Christus blühte und gedieh die Stadt, was sich vor allem an der städtischen Entwicklung während dieser Zeit erkennen lässt. So entstanden unter anderem ein Theater und ein Wohngebiet in der Nähe von Vallebona.

  • Während des frühen Mittelalters erreichte Volterra den Status einer Diözese über ein großes Gebiet. Es wurde ein kleiner Tempel zu Ehren Marias, zugleich der erste Duomo der Stadt, erbaut. Giusto war der erste Bischof und der Patron von Volterra. Laut einer Sage rettete er die Stadt im 6. Jahrhundert vor einem schrecklichen Schicksal. Er soll die Bevölkerung, die vor Hunger erschöpft war, ermutigt haben, Brot über die Verteidigungsmauern zu werden. Er war davon überzeugt, dass die Stadt einer langen Belagerung stand halten würde, woraufhin die Barbaren sich zurückzogen und die Stadt gerettet wurde.
    Während des 9. und 10. Jahrhunderts trug der wachsende Reichtum nicht nur zur Förderung des religiösen Lebens, sondern auch zur Förderung des sozialen, wirtschaftlichen und rechtlichen Lebens der Stadt bei. Die karolingischen Kaiser bewilligten die Einrichtung von vier Märkten und ebenso vielen religiösen Festtagen.

  • Nach der letzten ungarischen Invasion wurde durch den Anstieg der Bevölkerung (nach dem Jahr 1000) die Bildung des ersten mittelalterlichen Quartiers der Stadt gefördert vor allem um die Region von Castello: Borgo di Santa Maria (heute: Via Riccirelli), Borgo dell’abate (heute: Via Buonparenti und Via Sarti), eins parallel und eins senkrecht zu den Mauern des Castellos.
    Im 13. Jahrhunderts erwarb die neu gebildete Stadtrepublik das Recht zum Salzabbau (das Haupteinkommen der Stadt) sowie zum Abbau von Schwefel, Vitriol und Alaun in den Regionen Larderello, Sasso und Libbiano. Schon bald musste die Stadt jedoch um seine Unabhängigkeit von dem sich ausweitenden Einfluss der Städte Pisa, Siena und Florenz kämpfen.
    Es wurden viele Turmhäuser errichtet, darunter auch der Torre del Porcellino, als Befestigungen zur Verteidigung der Adelsfamilien gegen die häufigen und starken Machtkämpfe. Es wurde auch ein neuer Befestigungsring für viel Geld errichtet, um das von mehreren Tausend Einwohner bewohnte Gebiet zu schützen.

  • Volterra wurde auch in die Machtkämpfe zwischen den Guelfen und den Ghibellinen eingespannt.
    Im Jahr 1361 fiel die Stadt unter florentinische Herrschaft und wenngleich die Unabhängigkeit formell gewährt wurde, war die Regierungsautonomie stark beschränkt.
    Während der Renaissance wurde die Stadt weiter befestigt und die reichen volterranischen Familien schmückten ihre Paläste im florentinischen Stil aus.

  • Am Ende des 18. Jahrhunderts und zu Beginn des 19. gewannen die Landwirtschaft und der Alabasterhandel an Bedeutung. Die Straßen und das städtische Zentrum wurden ausgebaut. Da die Wirtschaft der Nachkriegszeit auf dem Alabasterhandwerk und der Alabasterindustrie, dem Salzabbau und auf einigen chemischen und industriellen Fabriken basierte, kam es in Volterra zu einem Anstieg der Bevölkerungszahl. Heute zählt Tourismus zu einer der wichtigsten wirtschaftlichen Einnahmequelle. Volterra besitzt nicht nur viele historische Gebäude, die die 3000-jährige Geschichte der Stadt widerspiegeln, sondern es gibt auch drei sehr interessante Museen: das Museum Guarnacci, die Pinakothek und Museum für sakrale Kunst.

  • Museen

    Museo Etrusco Guarnacci
    Das Museum Guarnacci ist eines der ältesten öffentlichen Museen in Europa. Es wurde 1761 gegründet als der adlige Abt Mario Guarnacci (Volterra 1701-1785), ein Sammler von Antiquitäten, seine archäologische Sammlung den Einwohnern von Volterra spendete. Zur Spende gehörte auch eine große Bibliothek mit mehr als 50000 Werken.
    Die Räume im Erdgeschoss umfasst ein Ausstellung mit Exponaten der Villanovakultur, der Orientalisierungsepoche, der Archaik und der Klassik, die sich bis zum zweiten Stock erstreckt, wo Sie Ausstellungsstücke des wirtschaftlichen und künstlerischen Reichtums Volterra aus der Zeit der Etrusker zwischen dem 4. und 1. Jahrhundert vor Christus sehen können.
    Etruskisches Museum, Via don Minzoni 15
    Tel: (+39) 0588 86347
    Ungefähre Öffnungszeiten: Jeden Tag außer am 1.1 und 25.12
    16.3 bis 2.11 – 9.00 bis 18.30 Uhr
    3.11 bis 15.3 – 9.00 bis 14.00 Uhr

    DIE GEMÄLDEGALERIE UND DAS BÜRGERMUSEUM
    Der im Zentrum gelegene Palazzo Minucci-Solaini wurde gegen Ende des 15. Jahrhunderts gebaut. Heute befindet sich hier die Gemäldegalerie und das Bürgermuseum der Stadt mit einer großen Sammlung an Gemälden aus Klöstern und Kirchen der Umgebung, aus der Kathedrale, aus dem Konservatorium des Heiligen Linus in San Pietro und dem Spedali Riuniti. Es werden auch mittelalterliche und moderne Kunstwerke ausgestellt, die Eigentum des Museum Guarnacci sind. Der Palazzo Minucci - Solaini ist ein einmaliges Beispiel für die Architektur der Renaissance. Bei umfangreichen Restaurationsarbeiten wurde vor kurzem die Originalstruktur freigelegt. Zu Tage kam die einzigartige Symmetrie der Fassade und die elegante Harmonie des Innenhofs.
    Gemäldegalerie und Bürgermuseum; Via dei Sarti 1  Tel: (+39) 0588 87580
    Ungefähre Öffnungszeiten: Jeden Tag außer am 1.1 und 25.12
    16.3 bis 2.11 – 9.00 bis 18.30 Uhr
    3.11 bis 15.3 – 9.00 bis 14.00 Uhr

    MUSEUM DER SAKRALEN KUNST
    Das Museum der sakralen Kunst befindet sich im Bischofspalast.
    Das Museum wurde offiziell am 20. Dezember 1932 vom Kanon Maurizio Cavallini eröffnet. Im Museum werden Kunstwerke aus der Kathedrale und den Kirchen der Diözese ausgestellt. Von besonderem Interesse sind die hölzernen und tönernen Skulpturen, heilige Gewänder, sakrale Gegenstände und die einzigen erhalten gebliebenen Marmorskulpturen aus dem 14. Jahrhundert, die einst in der Kathedrale standen.
    Die Treppe zum Museum ist mit imposanten Architraven aus dem 10. Jahrhundert ausgeschmückt, die von der Kirche Pieve di San Lorenzo in Montalbano stammen.
    Museum der sakralen Kunst
    Via Roma
    Ungefähre Öffnungszeiten: Jeden Tag außer am 1.1 und 25.12
    16.3 bis 2.11 – 9.00 bis 13.00 Uhr und 15.00 bis 18.30 Uhr
    3.11 bis 15.3 – 9.00 bis 13.00 Uhr

  • ALABASTER

    ALABASTER: DAS HANDWERK
    Volterra ist die Stadt aus Stein. Die engen Straßen, überragenden Türme und beeindruckenden Paläste und Befestigungen wurden alle aus Stein gefertigt.
    Der verwendete Stein ist ein gelblich-grauer Sandstein durchzogen mit Versteinerungen von ungewöhnlicher Schönheit.
    Alabaster ist ein Stein und zugleich ein Handwerk.
    Der Name Alabaster lässt sich von der ägyptischen Stadt Alabastron ableiten, die berühmt für die Herstellung von Vasen und Parfüm-Amphoren war.
    Das Alabasterhandwerk erlebte seine Blütezeit zu Beginn des 18. Jahrhunderts, als bewandte Handwerker und Bildhauer mit der Reproduktion klassischer Kunstwerke und hochwertiger, weltberühmter Artefakte begannen.

    ALABASTER-HANDWERK:
    Alabaster Scali
    Loc Campiano
    SS68 33 km
    VOLTERRA  Tel: (+39) 0588 87737

    Società Cooperativa Artieri Alabastro
    Via Pisana 28
    VOLTERRA  Tel: (+39) 0588 86135

  • Astiludio

    ASTILUDIO (Fahnenschwingen)
    Die Gruppen Storico Sbandieratori und Balestieri haben die mittelalterliche Kunst des Fahnenschwingens und Bogenschießens wieder zum Leben erweckt. Im Jahr 1981 wurde die Gruppe Mitglied der italienischen Vereinigung der Fahnenschwinger und im gleichen Jahr fand zum ersten Mal auf der Piazza dei Priori der Astiludio statt, ein fantastisches Turnier zwischen mehreren historischen Verbänden aus unterschiedlichen Teilen Italiens in mittelalterlichen Kostümen. Der Astiludio ist jetzt eine jährliche Veranstaltung, die am ersten Sonntag im September stattfindet.

  • Andere Sehenswürdigkeiten in Volterra

    Porta all'Arco: Die Porta all'Arco ist ein Zeugnis etruskischer Baukunst, das aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. stammt. Sie besteht aus den eindrucksvollen Torpfosten, die aus riesigen Steinblöcken gefertigt wurden.

    Piazza dei Priori: Die Piazza liegt im Herzen der Stadt und ist eine der malerischsten und am harmonischsten angelegten Piazzen der Toskana. 

    Palazzo dei Priori: Der Palast wurde im 13. Jahrhundert gebaut und ist einer der ältesten Kommunalpaläste (Rathaus) der Toskana. Von außen besticht das Gebäude durch seine zweigeteilten Fenster und die zahlreichen Familienwappen und Majolika florentinischer Familien. Aus dem Palazzo dei Priori ragt ein hübscher Turm mit Zinnen hervor.

    Duomo: Das Erscheinungsbild des romanischen Baus aus dem 12. Jahrhundert wird durch das schöne Portal, die große Rosette und die zahlreichen Ausschmückungen bestimmt. In den drei Schiffen im Innern befinden sich mehrere Kunstwerke: die berühmte Skulptur „Deposizione lignea Duecentesca“, ein Ziborium aus Marmor von Mino da Fiesole aus dem Jahr 1471 und das Gemälde „Verkündigung“ von Bartolomeo della Porta. In einer Kapelle hängen zwei Terrakotta-Reliefs, die Andrea della Robbia zugeschrieben werden: „Natività“ und „Adorazione“. Auf der linken Seite befindet sich das Fresko mit der Darstellung der Ankunft der Heiligen Drei Könige von Benozzo Gozzoli aus dem Jahr 1479. Hier werden auch Arbeiten von Taddeo di Bartolo, Antonio Vanni, Neri di Bicci, Domenico Ghirlandaio und Luca Signorelli aufbewahrt.

    Baptisterium: Oktogonales Gebäude aus dem Jahr 1283 mit einem sehr schönen romanischen Portal. Im Innern finden Sie den Taufstein von Sansovino und einen Altar von Mino da Fiesole.

    "Quadrivio dei Buonparenti": Diese Kreuzung der Via Roma mit der Via Ricciarelli ist eine der schönsten Ecken des mittelalterlichen Stadtzentrums von Volterra. Hier steht der Wohnturm Casa-Torre Buonparenti zwischen altertümlichen Palästen und Türmen.

    Palazzo Viti: Der Palast beherbergt eine umfassende Sammlung an Alabasterarbeiten, antikem Porzellan und sakralen Gewändern.

    Die Kirche des Erzengels San Michele: Hier befinden sich Arbeiten von Pomarancio, Carlo Maratta und Terrakottaarbeiten von Andrea della Robbia.

    Das römische Amphitheater: Die Überreste des Amphitheaters wurden 1950 entdeckt und stellen einen wichtigen Fund aus römischer Zeit dar.

    Die Festung: Eine grandiose Wehrfestung, in der heute eine Strafanstalt untergebracht ist.

    Le Balze: Ein Gebiet, dessen Erscheinungsbild von atemberaubenden Felsabbrüchen und Kluften, die durch Erosionen entstanden, geprägt ist.

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The Monumental Complex of Santa Maria del Fiore, which through the admission package to the Great Museum of the Cathedral of Florence allows access to the following sites:

  • Galleria dell’Opera di Santa Maria del Fiore (Museum of the Works of the Cathedral)
  • Brunelleschi's Dome
  • Giotto's Bell Tower
  • Baptistery of San Giovanni
  • Ruins of Santa Reparata

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This course hand-on will give you the opportunity to make a double experience: make a ricotta from scratch and your gnocchi and one sauce (the best ever; fluffy like a pillows, light and without potatoes).
You'll have a cheeses tasting with an home made marmalade, honey with truffle and authentic aged balsamic from Modena with a glass of wine.

The class will be held in the old quarter of the artisans, a few steps from Palazzo Pitti and Ponte Vecchio. You will enjoy a hands on cooking class, with demonstrations of cheese-making.

ab 67 Euro
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