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  • Florenz – Einführung

    Florenz – die Kunsthauptstadt Italiens

    Florenz ist die Hauptstadt der Toskana. Sie liegt am Arno und zu Füßen der Appennin. Sie hat mehr als eine halbe Millionen Einwohner.
    Die kulturelle und weltlich Bedeutung von Florenz ist einmalig: Es gibt vermutlich mehr Kunstwerke in den Museen, Palästen und Kirchen als in jeder anderen Stadt Europas.
    Zum großen Teil ist dies die Folge der künstlerischen und architektonischen Aktivitäten, die während der Renaissance (zwischen dem 13. und dem 15. Jahrhundert) explosionsartig zunahmen und durch die das Leben in Florenz noch heute geprägt ist. Jedes Jahr kommen über eine Million Touristen aus aller Welt nach Florenz.

  • Geschichte von Florenz

    Geschichte von Florenz
    Die ersten Siedler waren die Etrusker gefolgt von den Römern, den Goten, den Byzantinern und den Lombarden. Seinen wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Höhepunkt hatte Florenz jedoch zwischen dem 13. und dem 15. Jahrhundert, in denen es den Status einer freien Stadt gewann (bereits 1115 wurde es zu einer freien Stadtrepublik ernannt). Grund dafür war auch die Beilegung der internen Machtkämpfe zwischen den Guelfen und den Ghibellinen. Währenddessen erstreckte sich der Einfluss der Stadt auf die anderen großen Städte der Toskana, wodurch die wirtschaftliche Bedeutung von Florenz immer weiter anstieg. Im Jahr 1348 erlagen mehr als 60 % der etwa 100.000 Einwohner dem Schwarzen Tod (der Pest), wodurch das Wachstum der Stadt zu einem vorübergehenden Stopp gebracht wurde.
    Im 15. Jahrhundert wurde Florenz unter der Herrschaft der Medici zu einer Signorie und zugleich zum wichtigsten Zentrum Europas der Renaissance. Die Herrschaft der Medici wurde durch die Revolution von 1494 bis 1498 angeführt vom dominikanischen Reformator Savonarola unterbrochen. Im Jahre 1527 installierte Kaiser Karl V. die Medici erneut, die 1569 als Großherzöge fast die gesamte Toskana unter ihre Herrschaft brachten. Als der letzte Nachkomme der Medici 1737 starb, ging die Macht an das Haus Habsburg-Lorraine über. Die Toskana wurde 1861 in das neue Königreich Italien integriert, dessen Hauptstadt von 1855 bis 1871 Florenz war.

  • Während des Zweiten Weltkriegs sprengten die zurückziehenden deutschen Truppen alle Brücken über den Arno, mit Ausnahme der Ponte Vecchio. 1966 wurde die Stadt von verheerenden Überschwemmungen heimgesucht, in denen auch zahlreiche Gemälde, Fresken und antike Bücher zu Schaden kamen. Dank der Unterstützung aus aller Welt waren Experten jahrelang mit der Restaurierung der zerstörten und beschädigten Kunstschätze der Stadt beschäftigt.
    Aufgrund der schieren Menge ist es unmöglich, alle Monumente und Kunstwerke, die einen Besuch wert sind, aufzuzählen. Um Florenz kennenzulernen, benötigt man auf jeden Fall mehr als nur einen Tag, doch in der kurzen Zeit, die Sie haben, sollten Sie wenigsten damit beginnen, die Schätze der Stadt zu erkunden. Damit es etwas einfacher wird, haben wir die berühmtesten und interessantesten Sehenswürdigkeiten, die Sie auf keinen Fall verpassen dürfen, zusammengestellt.

  • Parken in Florenz

    Parken in Florenz
    VON DER AUTOBAHN A11
    Folgen Sie der A11 Richtung Florenz, und fahren Sie dann an der entsprechend ausgeschilderten Ausfahrt auf die A1 Roma in Richtung Rom auf. Nehmen Sie die Ausfahrt Firenze Signa, und bezahlen Sie die Maut. Folgen Sie auf der zweispurigen Autostraße den Schildern in die Innenstadt (Firenze Centro). Folgen Sie ab hier den unter ** stehenden Anweisungen.

    VON DER PISA/FIRENZE SUPERSTRADA
    Fahren Sie auf die Pisa/Firenze Superstrada in Richtung Florenz auf, und folgen Sie der Straße, bis Sie die Außenbezirke von Florenz erreichen. Folgen Sie ab hier den unter ** stehenden Anweisungen.

    ** Sobald Sie die Außenbezirke von Florenz erreicht haben, fahren Sie an den nächsten vier Ampeln immer geradeaus. Folgen Sie an der fünften Ampel der Spur nach links, die über die Brücke führt. Halten Sie sich dabei rechts. Fahren Sie nach Überqueren der Brücke (Ponte La Vittoria) bis zur Ampel. Biegen Sie an der Ampel nach rechts ab, und folgen Sie der Linksabbiegerspur. Rund um den Platz können Sie kostenlos parken. Wenn Sie etwas in die entgegengesetzte Richtung fahren, finden Sie zwei weitere Parkplätze. Biegen Sie nach der Brücke in die erste Straße rechts ein, und fahren Sie an den nächsten vier Ampeln immer geradeaus. Somit werden Sie automatisch wieder auf die Pisa/Firenze Superstrada geführt.

    Hinweis: Aufgrund des Marktes stehen jeden Dienstagvormittag nur beschränkt Parkplätze zur Verfügung.

    AUS DEM SÜDEN KOMMEND
    VON DER AUTOBAHN A1
    Verlassen Sie die Autobahn an der Abfahrt Firenze Impruneta, und bezahlen Sie hier die Maut. Folgen Sie den Schildern nach Florenz (Firenze) um den Kreisverkehr links. Folgen Sie ab hier den unter *** stehenden Anweisungen.

    VON DER SIENA/FIRENZE SUPERSTRADA
    *** Fahren Sie geradeaus bis nach Galluzzo, und fahren Sie dort an den Tankstellen vorbei. Biegen Sie an der nächsten Ampel nach rechts ab, folgen Sie den gelben Schildern zur Piazzale Michelangelo. Fahren Sie an der nächsten Ampel geradeaus. Halten Sie sich an der nächsten Ampel in der rechten Spur, und folgen Sie immer noch den gelben Hinweisschildern geradeaus. Nachdem Sie noch etwas weiter geradeaus gefahren sind, biegen Sie an der nächsten Kreuzung rechts ab. Fahren Sie weiter geradeaus, bis Sie links die Piazzale Michelangelo sehen. Der Platz ist in zwei Bereiche eingeteilt. Blaue Linien kennzeichnen zahlungspflichtige Stellplätze, und weiße Linien kennzeichnen kostenlose Parkplätze. (Hinweis: Während geschäftiger Zeiten im Jahr werden für alle Plätze Gebühren erhoben.) Von hier aus bietet sich Ihnen ein fantastischer Blick über das darunter liegende Florenz. Bis zur Innenstadt sind es von hier aus 20 Minuten zu Fuß; Sie können aber auch den Bus Nr. 13 bis zum Bahnhof nehmen. Tickets für den Bus müssen Sie vor dem Einsteigen in der nahegelegenen Bar kaufen und anschließend im Bus entwerten.

    Hinweis: An Sonn- und Feiertagen (Festivi) ist das Parken in Florenz kostenlos. Nehmen Sie sich in Acht vor inoffiziellen Parkplatzaufsehern, die Geld verlangen.

  • Domplatz

    DOMPLATZ
    Seit nunmehr 1600 Jahren sind die Piazza San Giovanni und die Piazza del Duomo das Zentrum des religiösen Lebens in Florenz. Am großen, quadratischen Platz befinden sich das Baptisterium San Giovanni, die Kathedrale Santa Maria del Fiore (der Dom) mit Ausgrabungen von Santa Reparata, der Glockenturm Campanile di Giotto, das Dommuseum (Museo dell' Opera del Duomo), die Häuser der Kanoniker, das Bethaus der Misericordia der Laienbruderschaft der Barmherzigkeit, die Loggia del Bigallo, der Palast der Erzbischofs, die Säule des Heiligen Zanobius und die Säulen aus Porphyr (ein Geschenk der Pisaner).

  • Die Kathedrale – Duomo

    DIE KATHEDRALE
    In den letzten Jahrzehnten des 13. Jahrhunderts beschloss die florentinische Regierung, eine neue Kathedrale zu erbauen. Der Duomo sollte größer und schöner sein als die Kirchen und Kathedralen der anderen toskanischen Städte (Pisa und Siena) und der Madonna gewidmet sein. Daher erhielt die Kathedrale ihren Namen Santa Maria del Fiore. Die Kathedrale, so wie wir sie heute sehen, ist über 170 Jahre hinweg gebaut worden. Arnolfo di Cambio begann im Jahr 1296 den Bau der Kathedrale, um die alte Kirche Santa Reparata zu ersetzen. Nach Arnolfos Tod wurden die Arbeiten von Giotto fortgeführt. Francesco Talenti und Giovanni di Lapo Ghini setzen den Bau fort und erweiterten die ursprünglichen Pläne. Die gigantische Kuppel wurde von Brunelleschi nach Studien der Monumente des antiken Roms entworfen und im Jahr 1438 fertiggestellt. Die Laterne wurde zwar noch von Brunelleschi konzipiert, jedoch erst nach seinem Tod fertiggestellt. Der letzte Teil der Kathedrale Santa Maria del Fiore, der fertiggestellt wurde, war die Fassade. In den Jahren von 1871 bis 1887 erhielt die Kathedrale nach einem Entwurf von Emiliode Fabris ihre Fassade. Das Ergebnis war eine kalte Imitation von Arbeiten der florentinischen Gotik aus dem 19. Jahrhundert.

  • Die Kirche hat die Form eines lateinischen Kreuzes. Schon beim Betreten der Kathedrale werden Sie von der Weite (sie ist eine der größten in Europa) und der Schlichtheit gefangen genommen. Die relative Simplizität des Inneren entspricht dem ernsten, spirituellen Ideal von Florenz des Mittelalters und der frühen Renaissance. Im 16. Jahrhundert wurde das Innere bereichert. Die beeindruckenden Gänge aus farbigem Marmor und die Tempelnischen an den Wänden entstanden erst im Auftrag der Mäzen Medici.
    Wenn wir uns nur auf die wichtigsten Arbeiten konzentrieren, sollten Sie auf jeden Fall die freskenverzierten Denkmäler für Sir John Hawkwood (von Paolo Uccello, 1436) und für Niccolo da Talentino (von Andrea del Castagno, 1456) anschauen sowie das Porträt von Dante, gemalt von Domenico di Michelino (1465). Darüber hinaus befinden sich hier Büsten von Giotto und Brunelleschi, ein Mosaik über dem Haupteingang von Gaddo Gaddi (frühes 14. Jahrhundert) und ein von Donatello entworfene Fenster mit Glasmalerei.

  • Die Uffizien

    DIE UFFIZIEN
    Sie sind der Traum eines jeden Kunstliebhabers. In diesem wohl berühmtesten Museums Italiens befindet sich eine riesige Kunstsammlung mit etwa 1800 Ausstellungsstücken. Die Uffizien wurden ursprünglich von Francesco I de'Medici im Jahr 1581 auf dem obersten Flur eines Gebäudes ins Leben gerufen, das im späten 16. Jahrhundert von Vasari für die Verwaltungs- und Rechtsämter und -ministerien ("Uffizi") von Cosimo I (Vater von Francesco I) entworfen wurde. Beim Bau des Gebäudes wurde die Kirche San Piero Scheraggio in den Bau integriert, und noch heute lassen sich Überreste der Kirche erkennen.

    Informationen zum Buchen von Eintrittskarten für die Uffizien finden Sie hier.

  • Vasari baute auch den langen überdachten Korridor Corridoio Vasariano, der die Uffizien mit dem Palazzo Pitti verbindet. Dieser Gang führt über die Ponte Vecchio und beherbergt heute eine fantastische Sammlung mit Selbstporträts vergangener und moderner Künstler. Mit dem Untergang der Medici-Dynastie ging die Sammlung in den Besitz der Stadt über, und die Uffizien wurden 1765 für die Öffentlichkeit zugängig gemacht. Die Unterdrückung der Kirchen und Klöster im 18. und 19. Jahrhundert führte dazu, dass viele wichtige Werke in den Uffizien landeten. Die Uffizien enthalten heute Meisterwerke italienischer und ausländischer Künstler vom 13. Jahrhundert bis zu Renaissance und darüber hinaus. Zu den wichtigsten Malern und Bildhauern zählen: Cimabue, Giotto, Masaccio, Beato Angelico, Paolo Uccello, Filippo Lippi, Leonardo da Vinci, Botticelli, Michelangelo, Piero della Francesca, Mantegna, Bellini, Raffaello, Caravaggio, Titian sowie Rubens, Rembrandt, Dürer, Goya und andere. Die Masse der hier ausgestellten Meisterwerke und die Mengen an Besuchern, die sich um die Werke scharen, können den Besuch zu einer psychischen und physischen Qual werden lassen, vor allem wenn Sie nur einen Tag Zeit haben, um alles zu sehen. Wir empfehlen, dass Sie sehr früh hierher kommen oder die Eintrittskarten im Voraus bestellen.

  • Drei überragende Tore aus Bronze vollenden das Erscheinungsbild dieses beeindruckenden Hauses mit seiner Fassade aus grünem und weißem Marmor. Die ältesten Tore befinden sich an der Südseite und auf ihnen wird das Leben des Heiligen Johannes dargestellt. Sie wurden zwischen 1330 und 1340 von Andrea Pisano gefertigt. Auf den Nordtoren, angefertigt zwischen 1402 und 1425, von Lorenzo Ghiberti wird das Leben Christi mit Szenen aus dem Alten Testament dargestellt.
    Das Innere des Baptisteriums ist mit Mosaiken ausgeschmückt, in denen sich die Einflüsse des mittelalterlichen Europas sowie der römischen, islamischen und byzantinischen Welt wiederfinden. Die Arbeiten daran wurden 1225 von Iacopo Francescano begonnen und von venezianischen und florentinischen Künstlern fortgeführt, darunter soll auch der junge Cimabue gewesen sein, der die Grundlage der florentinischen Malerei legte.

  • Die Kirche Santa Maria Novella

    DIE KIRCHE SANTA MARIA NOVELLA
    Der Bau der Kirche begann 1278 im Auftrag dominikanischer Mönche, wurde jedoch erst 1360 fertiggestellt. Die Fassade aus grünem und weißen Marmor entstand um 1300 und wurde von Leon Battista Alberti vollendet, der den oberen Teil entwarf. Im Inneren der Kirche finden Sie einige hervorragende Meisterwerke, wie z. B. die „Dreifaltigkeit“ von Masaccio. Die Strozzi-Kapelle rechts ist eine der beachtenswertesten Ecken des Florenz des 14. Jahrhunderts. Die Freskos stammen von Nardo di Cione und seinem Bruder Orcagna. In der Sakristei befindet sich das berühmte Kruzifix von Giotto, und in der Gondi-Kapelle ist das hölzerne Kruzifix von Brunelleschi. Der Freskenzyklus im Altarraum stellt das Leben der Jungfrau dar und ist eine Arbeit von Ghirlandaio und seinen Schülern, zu denen auch der junge Michelangelo gehörte. Die Filippo-Strozzi-Kapelle umfasst die besten Arbeiten von Filippo Lippi und das von Benedetto da Maiano angefertigte Steingrab des Filippo Strozzi. In der Rucellai-Kapelle befinden sich Werke von Nino Pisano und Ghiberti.
    Gegenüber der Kirche liegt das Dommuseum. Hier können Sie unter anderem das „Grüne Kloster“ bewundern, das seinen Namen den in den berühmten Fresken von Paolo Uccello an den Wänden verwendeten Farben verdankt. Daneben liegt die Spanische Kapelle, die im Jahr 1350 von Jacopo Talenti als Kapitelsaal des Klosters erbaut wurde. Der Name geht auf die spanische Hofgefolgschaft von Eleanora da Toledo zurück. Hier können Sie den hervorragenden Freskenzyklus von Bonaiuto bewundern.

  • Accademia

    ACCADEMIA 
    Diese Galerie wurde 1784 vom Großherzog Pietro Leopold gegründet, um Studenten der Accademia d'Arte (die sich auch heute noch im benachbarten Gebäude befindet) die Möglichkeit zu geben, Kunstwerke aus jeder Epoche zu studieren. Heute ist sie eines der berühmtesten Museen in Florenz und enthält einige der schönsten Skulpturen von Michelangelo, z. B. die beeindruckende David-Statue, die ursprünglich auf der Piazza della Signoria stand, wo sich heute eine Kopie befindet. Hier finden Sie auch andere Statuen von Michelangelo: vier der Sklaven, der heilige Matthäus und die Pietà di Palestrina. Alle diese Arbeiten blieben unvollendet. Einige Säle sind auch der Goldgrundmalerei von Florenz aus dem 13. und 14. Jahrhundert bis hin zur Renaissance gewidmet. Hier befinden sich Arbeiten von Fra Bartolomeo, Perugino und Botticelli.  

  • Palazzo Pitti

    PALAZZO PITTI
    Der reiche und ehrgeizige Kaufmann Luigi Pitti beauftragte Brunelleschi im Jahr 1448 einen Palast zu entwerfen. Als Grundlage des Baus dienten Pläne von Luca Foncelli aus dem Jahr 1457. 1549 ging der Palast in den Besitz der Medici über, woraufhin Cosimo I und seine Frau Eleonora vom Palazzo Vecchio hierher umzogen. Sie beauftragten Vasari die beiden Paläste mit einem Gang miteinander zu verbinden. Dieser Gang führt über die Ponte Vecchio. Während der folgenden zwei Jahrhunderte wurde der Palast stetig erweitert und in dem für die Medici typischen Stil verschönert. Der Palazzo Pitti blieb die Residenz der Medici bis zum Jahr 1888. Seit dieser Zeit ist er der Sitz des Hauses Lorraine. Im Jahr 1911 wurde der Palast an den Staat übergeben und für die Öffentlichkeit geöffnet. Im Palazzo Pitti befinden sich acht Museen, die Sie unmöglich alle an einem Tag besichtigen können. Das wichtigste Museum ist die Galleria Palatina, die von Cosimo II gegründet wurde und von seinen Nachfolgern stetig erweitert wurde. Die Meisterwerke stammen aus dem 15. bis zum 17. Jahrhundert und darunter befinden sich Werke von Tizian, Giorgione, Raphael und Rubens.

  • In der Galerie wurde die Atmosphäre einer Privatsammlung bewahrt: Die Gemälde wurden nach Dekorationsgesichtpunkten aufgehängt und nicht nach chronologischer Reihenfolge. Die Fresken an der Decke (von Pietro da Cortona) sind ein Tribut an die Sterne und Planeten, die Mythologie und natürlich die Medici. Viele der schönsten Gemälde hängen im Hauptsaal im ersten Stock des rechten Flügels des Palastes. Der rechte Flügel enthält auch die königlichen Gemächer, die im Empire-Stil von der Savoy-Familie umgebaut wurden, die hier lebte als Florenz noch die Hauptstadt Italiens war. Im zweiten Stock über der Galleria Palatina wurde die Galleria dell Arte Moderna in Florenz eingerichtet, in dem Werke aus dem späten 18. bis zum 19. Jahrhundert ausgestellt werden. Das Erdgeschoss im linken Flügel des Gebäudes wurden früher als Sommerresidenz der Großherzöge genutzt und beherbergt heute das Silbermuseum mit der Schmucksammlung der Familie, Vasen, Schmuckstücke usw. Die Kostümgalerie ist im Palazzina della Meridiana im südlichen Anbau des Palastes untergebracht. Das Porzellanmuseum befindet sich hingegen im Casino Segreto von Cosimo III in den Boboli-Gärten. Das Museo delle Carrozze umfasst eine Sammlung der Kutschen der Häuser Medici und Lorraine und in der Sammlung Contini Bucalossi (im Palazzina della Meridiana) finden Sie Arbeiten von Cimabue, Duccio, Giovanni Bellini und spanischen Malern.

  • Boboli

    BOBOLI-GÄRTEN
    Der Garten erstreckt sich über die Hügel von Boboli und wurde von Eleonora, der Frau von Cosimo I, in Auftrag gegeben. Mehrere Jahrhunderte lang war dies der Privatgarten des Palazzo Pitti. Er wurde 1459 von Niccolo Tribolo entworfen und von Ammannati, Buonatalenti und Alfonso Parigi erweitert. Neben dem Eingang zum Palazzo Pitti steht der Bacchus-Brunnen mit dem dicklichen Zwerg Morgante auf einer Schildkröte. Direkt dahinter liegt die Grotte des Buontalenti (1583), eine der kreativsten Arbeiten des Architekten, die Kopien der „Sklaven“ von Michelangelo und der „Venus“ von Giambologna enthält.

  • Das große Amphitheater wurde von den Medici im 17. Jahrhundert für ihre Hofspiele gebaut. Im Hofinnern befindet sich die Moses-Grotte von Ammannati. In ihr erwartet Sie ein großer Brunnen, in dem Putten schwimmen. Vom Amphitheater aus gelangen Sie über die Treppen zum Tribolo- und dem Neptun-Brunnen mit der Bronzestatue von Lorenzi. Wenn Sie noch weiter nach oben gehen, betreten Sie den Garten Giardino del Cavaliere. Von hier führt die imposante Zypressen-Allee „Viottolone“ mit ihrem Labyrinth aus kleinen Wegen und Hainen gesäumt von klassischen Statuen steil nach unten. Am Fuße der „Viottolone“ liegt die malerische Piazzale dell'Isolotto, die von Alfonso Parigi im Jahr 1618 angelegt wurde. Eine Kopie der großen Statue des Ozeanus ragt aus der Mitte der Insel hervor. Die drei Statuen symbolisieren die großen Flüsse der Antike: Nil, Euphrat und Ganges. Durch das Wasser reitet Perseus, um Andromeda zu retten, die an den Felsen am anderen Ende Brunnens angekettet ist.

  • Palazzo Davanzati

    PALAZZO DAVANZATI
    Ursprünglich im 14. Jahrhundert für die Davizzi-Familie gebaut (die Loggia wurde im 15. Jahrhundert angebaut), kaufte Bernardo Davanzati 1578 das Haus, das bis zum Jahr 1904 im Besitz der Familie blieb. In diesem Jahr kaufte ein Antiquitätensammler das Haus und restaurierte es. Heute ist es ein Denkmal für die häusliche Architektur und den Lebensstil in der frühen Renaissancezeit in Florenz (Museo della Casa Fiorentina Antica di Palazzo Davanzati). Es zählt zu einem der schönsten Museen in Florenz. Im Innern sehen Sie Fresken sowie geschnitzte Möbel, Skulpturen, Wandteppiche, Keramiken und bemalte Truhen. Ein Besuch ist allein schon aus dem Grund empfehlenswert, da es das einzige Beispiel eines florentinischen Hauses aus dem 15. Jahrhundert ist.

  • Kirche Santa Trinita

    KIRCHE SANTA TRINITA
    Diese Kirche gilt als eine der ältesten der Stadt und wurde von den Vallombrosa-Mönchen in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhundert gebaut und später erweitert und umgebaut. Beim Umbau im frühen 14. Jahrhunderts flossen Elemente der florentinischen Gotik in das Gebäude ein. Die Fassade wurde gegen Ende des 16. Jahrhunderts von Buontalenti erstellt. Zu den wichtigsten Kunstwerken der Kirche gehört die Sassetti-Kapelle. Die Gemälde sind dem Leben des Heiligen Franz von Assisi gewidmet und der Freskenzyklus ist ein Meisterwerk von Domenico Ghirlandaio. Andere großartige Arbeiten können Sie in der Bartolini-Kapelle, die Fresken des Künstlers Lorenzo Monaco aus Siena enthält, und im Altarraum, der Arbeiten von Alessio Baldovinetti, Mariotto di Nardo, Luca della Robbia und Benedetto da Maiano enthält, sehen.

  • Palazzo Medici

    PALAZZO MEDICI-RICCARDI
    Dieser beeindruckende Renaissance-Palast wurde 1444 von Michelozzo im Auftrag von Cosimo dem Älteren gebaut. Der quadratische Palast hat an jeder Seite zur Straße hin eine offene Loggia. Er war das Heim der Medici und die Verkörperung der florentinischen Renaissance, bis die Medici in den Palazzo Vecchio zogen. Im Jahr 1659 kauften die Ricardis den Palast. Heute hat die städtische Präfektur hier ihren Sitz. Im Innern befindet sich ein eleganter Hof, ein kleiner italienischer Garten und die berühmte kleine Kapelle mit dem Fresko „Zug der Heiligen Drei Könige“ von Benozzo Gozzoli und anderen Fresken zu Ehren der Medici, darunter der junge Lorenzo der Prächtige.

  • Piazzale Michelangelo

    PIAZZALE MICHELANGELO
    Die Piazzale Michelangelo ist einer der schönsten Aussichtspunkte Italiens. Sie wurde 1869 nach Plänen von Giuseppe Poggi errichtet und bietet überragende Aussichten über die Stadt und den Hügel von Fiesole. Wenn Sie nach unten blicken, können Sie in der Ferne die vielen Brücken über den Arno sowie den Cascine-Park sehen. Links neben der Piazzale befinden sich die Mauern von San Giorgio und des Forte Belvedere. In der Mitte des Platzes stehen Kopien aus Bronze von Michelangelos David und von den vier Statuen der Gräber in den Medici-Kapellen: Nacht, Tag, Abend, Morgen.  

  • Santa Croce

    SANTA CROCE
    Dies ist die größte franziskanische Basilika in Italien. Santa Croce wurde von Arnolfo di Cambio im Jahr 1294 geplant und an Stelle einer älteren Kirche gebaut und schließlich in den 50er Jahren des 15. Jahrhunderts von Vasari fertiggestellt. Die neogotische Fassade wurde von 1857 bis 1863 von Niccolo Matas entworfen und steht im Kontrast zum einfachen und schlichten Bau. Ursprünglich wurden die Wände in der Kirche mit Fresken der berühmtesten Maler des 14. Jahrhunderts (vor allem Orcagna) bemalt. Cosimo I ließ die Fresken überdecken und Vasari fügte zwei Altare hinzu. Jahrhunderte bevor die Kirche zum „Pantheon von Florenz mit den Schätzen des Landes“ ernannt wurde, wurden hier Denkmäler berühmter und adliger Männer, die in Santa Croce beerdigt wurden, aufgestellt, u. a. das Grab von Leonardo Bruni (die berühmte „Madonna de Latte“) von Antonio Rossellino, das Grab von Carlotta Bonaparte von Bartolini und das Grab von Michelangelo von Vasari.

  • Zu sehen ist unter anderem die Marmorkanzel von Benedetto da Maiano, eine der schönsten Kanzeln der Renaissance. Hier befinden sich auch Werke von Donatello, Bernardo Rossellino und Desiderio da Settignano. Santo Croce ist vor allem für die Trecento-Fresken berühmt, sodass Sie die einmalige Gelegenheit haben, die Arbeiten Giottos mit denen seiner Anhänger zu vergleichen. Die Arbeiten von Giotto befinden sich in der Peruzzi- und der Bardi-Kapelle. Die Fresken in der Castellani-Kapelle stammen aus der Hand von Agnolo Gaddi, und die Fresken in der Baroncelli-Kapelle wurden von Taddeo Gaddi, Agnolos Vater und Giottos Assistent, gefertigt. Andere Anhänger Giottos deren Arbeiten Sie hier sehen können, sind Bernardo Daddi, dessen Fresken sich in der Bardi della Libertà-Kapelle befinden, Maso di Banco (Bardi di Vernio-Kapelle), Giovanni da Milano (Rinuci-Kapelle) und andere. Die berühmte Pazzi-Kapelle ist eines der Meisterwerke von Brunelleschi, die unter anderem auch Kunstwerke von Luca della Robbia, Donatello und Baldovinetti enthält. Das Museo del’Opera di Santa Croce umfasst berühmte Kunstwerke von Cimabue, Taddeo Gaddi, Orcagna und Donatello.

  • Kirche von Orsanmichele

    KIRCHE VON ORSANMICHELE
    Diese Kirche ist auf seltsame Weise wunderschön. Sie wurde ursprünglich von Arnolfo di Cambio im Jahr 1290 als Loggia del Grano (Getreidespeicher) entworfen und erbaut, jedoch im Jahr 1304 von einem Feuer zerstört. Francesco Talenti und Neri di Fioravanti bauten sie wieder auf, wobei sie in eine Kirche umfunktioniert wurde: die Loggia-Arkaden wurden geschlossen und mit florentinischen Skulpturen der Gotik und Tabernakeln in den berühmten Nischen verziert.
    Die älteste Statue ist die Bronzestatue des Heiligen Johannes des Täufers von Ghilberti aus dem Jahr 1416, die für die Arte di Calimala errichtet wurde. Sie können auch Werke von Donatello, Michelozzo, Andrea del Verrocchio, Luca della Robbia, Giambologna und Nanni di Banco bestaunen. Die Kirche ist in ihrer ursprünglichen Form erhalten geblieben. Licht dringt durch die Glasfenster aus dem 15. Jahrhundert, sodass Sie die Werke von Orcogna, Pietro del Migliore, Daddi und Francesco da Sangallo im Innern bewundern können.

  • Ss. Annuziata

    SS. ANNUNZIATA
    Die Kirche wurde 1255 gegründet und im Jahr 1444 von Michelozzo im Auftrag der Medici umgebaut. Die Medici wollten eine größere Kirche haben, um die Pilger, die zum Bild der Jungfrau, das Wunder wirken soll, kamen, zu beherbergen. Selbst heute ist sie noch eine der wichtigsten Kirchen in Florenz. Michelozzo entwarf auch die Chiostrino dei Voti und das Atrium vor der Kirche, das mehrere Fresken enthält. Viele der Fresken stammen von Andrea del Sarto, andere sind von Baldovienetti, Pontormo oder Rosso Fiorentino. Das Tempietto aus Marmor von Michelozzo enthält das Bildnis der Jungfrau Maria, das Wunder bewirken soll. In den nächsten Kapellen befinden sich Arbeiten von Andrea del Castagno, Baldovinetti und Bandinelli. Die Chiostro dei Morti ist vor allem für die „Madonna del Sacco“ von Andrea del Saro berühmt.

  • Santo Spirito

    S. SPIRITO
    Die Kirche Santo Spirito ist der Namensgeber für das malerische Gebiet in Oltrarno, in dem hauptsächlich Künstler, Restaurateure und Antiquitätenhändler angesiedelt sind. Hinter der einfachen und geometrischen Fassade aus dem 18. Jahrhundert verbirgt sich Brunelleschis letzte und vielleicht schönste Kirche. Der Bau wurde 1444 begonnen und gilt als eines der schönsten architektonischen Beispiele aus der Renaissancezeit. Entlang der Kirchenmauern befinden sich 38 halbrunde Kapellen, die Arbeiten von unterschiedlichen Künstlern dieser Zeit, darunter Filippino Lippi, Verrocchio, Lorenzo di Credi, Botticini und Cosimo Rosselli, enthalten. Das wunderschöne Altarstück aus Marmor wurde von Sansovino gefertigt. Das Vestibül und die oktagonale Sakristei stammen aus der Werkstatt von Giuliano da Sangallo. Im Refektorium der Kirche aus dem 14. Jahrhunderts befinden sich immer noch Überreste von „Das letzte Abendmahl“ und „Die Kreuzigung“ von Andrea Orcagna.
    BRANCACCI-KAPELLE
    Die Brancacci-Kapelle befindet sich in der Kirche Santa Maria del Carmine aus dem 13. Jahrhundert. Die Kapelle ist weltberühmt für einige der schönsten Gemälde der italienischen Renaissance. An den Arbeiten zu den Fresken der Kapelle waren drei Künstler beteiligt. Masolino wurde beauftragt, die Fresken anzufertigen. Im Jahr 1424 entwarf er den Zyklus, und als er nach Ungarn ging, setzte sein Schüler Masaccio für ein Jahr die Arbeiten fort. Filippino Lippi beendete schließlich die Arbeiten an den Fresken im Jahr 1480.

  • Dommuseum

    MUSEO DELL' OPERA DEL DUOMO – DOMMUSEUM
    Das Dommuseum ist eines der schönsten der Stadt. Es enthält eine einmalige Sammlung an florentinischen Skulpturen und Meisterwerken, die sich einst in der Kathedrale, im Baptisterium und im Campanile befanden. Der erste Raum ist Arnolfo di Cambio gewidmet und enthält die Statue des Papstes Bonifazius VIII sowie andere Arbeiten des Künstlers. Die kleineren Räume nebenan sind Brunelleschi gewidmet und enthalten Arbeitsmaterialien vom Bau des Doms. Eine kleine Treppe führt zur berühmten „Pietà“ von Michelangelo (1550), die ursprünglich auf seinem Grab aufgestellt werden sollte. Im ersten Stock befinden sich die zwei „Cantorie“ (Chöre) die in den 30er Jahren des 15. Jahrhunderts von Luca della Robbia und Donatello angefertigt wurden, sowie andere Arbeiten von Donatello, z. B. „Magdalen“, „Jeremiah“ und „Habbakuk“. Hier werden auch zwei Tafeln der Paradiestür und der berühmte Silberaltar, ein Meisterstück florentinischer Künstler aus dem 15. Jahrhundert, der sich einst im Baptisterium befand, aufbewahrt.

  • Loggia della Signoria

    PIAZZA UND LOGGIA DELLA SIGNORIA
    Der Platz ist das ursprüngliche Herz der Stadt und eng mit der Geschichte der Stadt der Florentinischen Republik verbunden. Der Charakter des Platzes als politisches Zentrum der Stadt ist noch heute spürbar. Und hier lassen sich einige wichtige Kunstwerke finden. Die ersten beiden Statuen, die auf den Stufen des Palazzo Vecchio aufgestellt wurden, sind die Bronzestatue „Judith und Holofrenes“ von Donatello und der weltberühmte „David“ von Michelangelo. Dazu kommen „Herkules und Cacus“ von Bandinelli (der stets bemüht war, den „göttlichen“ Michelangelo zu übertreffen) und Vincenzo de Rossi. Am Platz befinden sich auch der Neptunbrunnen (auch „Il Biancone“ genannt) von Ammannati und die Reiterstatue Cosimos I. von Giambologna.
    Die Loggia della Signoria oder Loggia dei Lanzi bzw. dell'Orcagna überblickt den Platz. Sie wurde 1382 vollendet und ist ein einmaliges Beispiel florentinischer gotischer Architektur. Zugleich ist sie ein Symbol für das künstlerische Potenzial der Republik. Unter der Loggia befinden sich die berühmten Bronzestatuen „Perseus“ von Cellini und „Der Raub der Sabinerinnen“ von Giambologna.

  • Forte Belvedere

    FORTE BELVEDERE
    Dieses großartige Beispiel einer Militärfestung aus dem 16. Jahrhundert wurde von Bernardo Buontalenti im Auftrag des Großherzogs Ferdinando I de'Medici geplant und errichtet. Forte Belvedere wurde an der Stelle der Bastion des Porta San Giorgio errichtet. Von hier aus haben Sie eine überragende Aussicht auf die Boboli-Gärten und die gesamte Stadt. Seit 1958 finden in der Festung Kunstausstellungen und andere Ausstellungen statt. Selbst wenn die Festung geschlossen ist, können Sie das Panorama über Florenz und die umliegende Landschaft von der Terrasse aus genießen. Sie erreichen die Festung über die Boboli-Gärten oder über die Costa San Giorgio, die an der Piazza Felicità hinter der Ponte Vecchio, beginnt.

  • Casa Buonarroti

    CASA BUONARROTI
    Michelangelo kaufte im Jahr 1508 dieses Haus, hat jedoch nie hier gewohnt. Sein Neffe erbte das Haus im Jahr 1564 und richtete hier eine Sammlung der Werke des großen Meisters ein, um seine Kunst weiter zu fördern. 1859 wurde das Haus der Stadt gestiftet und schließlich als Michelangelo-Museum für die Öffentlichkeit geöffnet. Im Erdgeschoss befinden sich vorwiegend Porträts des Künstlers und Kunstwerke, die von den Nachfahren des Neffen gesammelt wurden. Viele der wichtigsten Werke, beginnend mit Michelangelos frühesten Werken, befinden sich im ersten Stock, z. B. die berühmte „Madonna an der Treppe“ und das hölzerne „Kruzifix“ von Santo Spirito. Die Kunstwerke der nächsten Räume stammen von anderen Künstlern aus dem 17. Jahrhundert, die von Michelangelos Urenkel in Auftrag gegeben wurden, um das Leben des großen Meistern darzustellen. Der zweite Stock beherbergt heute das „Michelangelo Forschungszentrum“.  

  • Ospedale degli innocenti

    OSPEDALE DEGLI INNOCENTI
    Es wurde 1421 von Brunelleschi entworfen und war das erste Haus seiner Art in Italien und Europa. Noch heute ist es ein Waisenhaus und Kinderkrippe.  Das Ospedale war Brunelleschis erster vollständiger Bau, dessen Loggia von Andrea della Robbia mit Terrakotta-Arbeiten ausgeschmückt wurde. Brunelleschi entwarf auch die beiden wunderschönen Kreuzgänge des Klosters: den „Chiosto delle Donne“, der für die Krankenschwester vorbehalten war, und das kleine „Museo dello Spedale“, das Arbeiten von Alessandro Allori, Piero di Cosimo, Luca dell Robbia, Giovanni del Biono, Neri di Bicci und das Gemälde „Die Anbetung der Heiligen drei Könige“ von Ghirlandaio umfasst.    

  • Palazzo Vecchio

    PALAZZO VECCHIO
    Dies ist das wichtigste weltliche Gebäude der Stadt und ein Sinnbild für die politische Vergangenheit von Florenz während der vergangen Jahrhunderte. Es wurde 1299 von Arnolfo di Cambio als Sitz der Priori della Arti entworfen und während der Jahrhunderte mehrmals umgebaut. Der Hof aus dem 14. Jahrhundert mit dem berühmten Brunnen mit der Putte (das Original von Verrocchio befindet sich im zweiten Stock des Gebäudes) bildet einen beeindruckenden Kontrast zum überwältigenden Äußeren. Der große Treppenaufgang von Vasari führt zu den größten Räumen des Palasts, dem Salone dei Cinquecento (oder dem Saal der Fünfhundert), der 1494 von Simone dei Pallaiolo im Auftrag von Savonarola gebaut wurde und der von Michelangelo und Leonardo da Vinci ausgemalt wurde. Hier traf sich der große Rat (mit seinen fünfhundert Mitgliedern).

  • Im Jahr 1560 malte Vasari neue Fresken für das Zimmer und ließ es vergrößern, wobei viele der vorherigen Arbeiten verloren gingen. Hinter dem Salon liegt das Studiolo von Francesco I, ein kleines fensterloses Studio mit Gemälden von Vasari, Bronzino und Alorri und Skulpturen von Giambologna. Die Raumflucht mit dem Namen Quartiere di Leone X ist der Familie Medici gewidmet und enthält Fresken von Vasari. In den oberen Stockwerken liegen die Quartiere degli Elementi mit weiteren Arbeiten von Vasari, die Allegorien zu den Elementen darstellen. Sehenswert sind auch die Quartiere di Eleonora di Toledo mit der Kapelle, das Meisterwerk von Bronzino und der Sala dell'Udienza. Der letzte Raum ist der Sala dei Gigli (Saal der Lilien), in dem sich die Bronzestatue „Judith und Holofernes“ von Donatello und die Originalputte von Verrocchio befinden. Wenn Sie auf die Spitze des Turms steigen, können Sie an schönen Tagen das Panorama von diesem historischen Palast aus bewundern.

  • Calcio storico

    CALCIO STORICO FIORENTINO
    Der „Calcio in costume“ oder Fußball in Kostümen nimmt seine Anfänge im antiken Griechenland und wurde von römischen Legionären als militärische Übung nach Florenz gebracht. Das Spiel erlebte seinen Höhepunkt zu Zeiten der florentinischen Republik und zu Zeiten der Medici. Auf den Plätzen der Stadt versuchten die Spieler, Tore zu punkten, und setzten dabei oftmals grausame Taktiken ein. Calcio wurde zum Karneval aber auch bei anderen Festivitäten, wie Jahrestagen, Festen und Hochzeiten des Adels, gespielt. Die Spieler entstammten oftmals selbst dem Adel. Es gibt vier Teams mit 27 Spielern, jedes Team repräsentiert eines der vier „Viertel“ der historischen Zentren, und jedes Team ist erkennbar an den farbprächtigen Kostümen der Spieler. Grün ist die Farbe von San Giovanni, Rot steht für Santa Maria Novella, Weiß für Santo Spirito und Blau für Santa Croce.

  • Der jährlich stattfindende Wettkampf besteht aus drei Spielen, die an drei verschiedenen Tagen stattfinden. Eines Spiele findet jedoch immer am 24. Juni statt. Es wird ausgelost, welche zwei Farben in den ersten beiden Spielen gegeneinander spielen, die Gewinner spielen dann im Finale gegeneinander. Das Spiel dauert 60 Minuten, und die Spieler verteilen sich über das ganze Feld. Während des Spiels ziehen, schubsen, ducken und oftmals schlagen die Spieler sich, um ein Tor für das eigene Team zu erzielen oder ein Tor des gegnerischen Teams zu verhindern. Jedes erzielte Tor wird durch das Feuern einer Kanone und das Schwingen von Fahnen begleitet und bestätigt. Nach jedem Tor wechseln die Teams die Seiten. Die Seite mit den meisten Punkten gewinnt den Preis: den „Palio“ und eine weiße Färse. Das siegreiche Viertel der Stadt ist Ausrichter eines Fests mit reichlich Wein und Straßenfeierlichkeiten mit Tanz.
    Vor jedem Spiel findet ein Umzug in historischen Kostümen statt, dessen Ausgangspunkt die Kirche Santa Maria Novella ist und an der Kathedrale vorbeiführt bis zum Fußballfeld. Zum Umzug gehören Pfeifer und Trommler, Soldaten in mittelalterlichen Rüstungen, Amtspersonen, die ihre Viertel vertreten, Fahnenträger und Reiter in Kostümen des Adels. Nach dem Ende des Spiels kommt der Umzug wieder zusammen, es wird ein Salutschuss abgegeben, die Trommeln rollen und der Zug kehrt zur Kirche Santa Maria Novella zurück.

  • Eintrittskarten für Museen

    Es lohnt sich, vor allem im Sommer, Eintrittskarten für die Museen in Florenz im Voraus zu bestellen. Sie können die Eintrittskarte telefonisch unter (+39) 055 294883 buchen. Die Mitarbeiter der örtlichen Buchungszentrale sprechen Englisch.

  • Das Baptisterium

    DAS BAPTISTERIUM
    Die Taufkirche ist dem Schutzheiligen der Stadt, dem Heiligen Johannes dem Täufer, gewidmet, der von Dante als „der schöne Heilige Johannes“ genannt wurde. Das Baptisterium ist das älteste Gebäude am Platz und zugleich ein Meisterwerk romanischer Baukunst. Man geht davon aus, dass es erstmals zwischen dem 6. und 9. Jahrhundert hier errichtet wurde. In der Mitte des 11. Jahrhunderts wurde die Taufkirche so wie wir sie heute kennen größer wieder aufgebaut. Zwischen dem 12. und dem 16. Jahrhundert wurde sie weiter ausgebaut und Verzierungen an der Fassade angebracht.
    Die oktogonale Form versinnbildlicht die „octava dias“, d. h. die achtzig Tage der Auferstehung Christi. Dieser Symbolismus war vor allem für die Taufe, das Sakrament der Einführung zum christlichen Glauben, wichtig. Am 21. März jeden Jahres, dem Neujahrstag nach dem alten florentinischen Kalender, wurden alle Kinder, die in den vorherigen 12 Monaten geboren wurden, hier bei einer gemeinschaftlichen Zeremonie getauft.

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