Bräuche
Es gibt jedoch einige Sitten und Gebräuche, die man in ganz Italien antrifft und die sich von denjenigen in Ihrem Heimatland erheblich unterscheiden. Hier sind einige der gebräuchlichsten, die Ihnen helfen, die Einheimischen besser zu verstehen.

Süßes Frühstück
Eine typische Gewohnheit ist ein Frühstück in einer Bar/einem Café bestehend aus ‚Pasta e Capuccino' (Gebäck und Capuccino), das Italiener im Stehen an der Theke zu sich nehmen.
Die drei M
Die italienische Gesellschaft wird angeblich von den drei Ms (Madonna, Mamma und Mangiare) bestimmt. Dies ist zwar eine übertriebene Darstellung. Wie alle guten Verallgemeinerungen enthält jedoch auch diese gewisse Körnchen an Wahrheit.
MADONNA
Italiener sind, wie die Anzahl und die Pracht der Kirchen schon erkennen lässt, religiös. Selbst in kleinen Dörfer stehen gelegentlich mehrere Kirchen, und sonntags kann man in der Früh Massen an Menschen und ganze Familie auf dem Weg zur oder von der Kirche beobachten. Die meisten Italiener widmen sich am Nachmittag dann Freizeitaktivitäten. Beliebte Freizeitaktivitäten sind Wanderungen und Klettern. Wenn Sie sonntags mit dem Auto unterwegs sind, werden ihnen auch viele Radfahrer begegnen – eine Leidenschaft, die die Italiener mit den Franzosen teilen.
MAMMA
Ob es sich bei der italienischen Gesellschaft um eine matriarchalische handelt, liegt im Auge des Betrachters. Noch vor wenigen Jahren war die italienische Gesellschaft sehr familienorientiert, und die Kinder waren der Mittelpunkt der gesellschaftlichen Einheit. Mütter spielten eine wichtige Rolle bei der Versorgung der Kinder. Mit Sicherheit wurden dabei auch sehr viele Kinder verwöhnt, aber dies wirkt sich nicht wirklich negativ auf ihr Leben als Erwachsene aus, wenn man mal von der fanatischen Leidenschaft für Fußball und der wachsenden Unterstützung einer liberaleren Einstellung gegenüber Frauen absieht.
MANGIARE
Und schließlich das letzte M – Mangiare (essen). Das Essen hat wirklich eine wichtige Funktion im gesellschaftlichen Leben der Italiener. Für Besucher kann das nur Gutes verheißen.

Kirchenglocken
Je nach Wahl des Priesters kann man zwei verschiedene Glockenspiele hören:
- Einmal -- Viertel nach
- Zweimal -- Halb
- 3 mal – Viertel vor
Oder
- Uhrschläge für die Stundenzahl und einmal für die halbe Stunde.
Küss mich!
Italiener küssen zudem Freunde und Bekannt bei der Begrüßung oder beim Abschied einmal auf jede Wange.
Stillen
http://www.lllitalia.org/index.php?option=com_content&task=blogcategory&id=65&Itemid=111

Zum Essen ausgehen
Italienische Speisekarten sind in Vorspeisen, erste Gänge (Pasta und Risotto), zweite Gänge (Fleisch oder Fisch), Beilagen und Desserts unterteilt, wozu eine Weinkarte kommt. Wir weisen darauf hin, dass keine dieser als einzelner Gang erachtet werden können und dass Italiener gewöhnlich jeweils jeden zum Abendessen essen oder zum Mittagessen zumindest eine Vorspeise und einen ersten Gang und zum Abendessen eine Vorspeise, einen zweiten Gang und eine Beilage nehmen.
Eine Trattoria und eine Osteria waren ursprünglich kleine, gemütliche Familienunternehmen, wo man sich hinsetzen und selbstgemachte, einheimische Gerichte zu vernünftigen Preisen genießen konnte. Heutzutage haben sie fast die selben Preise wie ein gutes Restaurant und können sogar noch teuer sein.
Eine Pizzeria serviert gewöhnlich eine große Auswahl an Pizzen sowie Vorspeisen, Beilagen und Desserts.

Auf in den Urlaub!
Diese Situation hat sich in letzter Zeit etwas verändert, da aufgrund der Wirtschaftskrise die Leute das ganze Jahr hindurch arbeiten und eher in den kostengünstigeren Jahreszeiten Urlaub machen. Juli und August sind jedoch immer noch die teuersten und geschäftigsten Monate, wenn man in Italien Urlaub machen möchte.
Und was machen die Italiener, wenn sie erst mal an der Küste sind? Sich am sonnen, im Meer schwimmen, lesen und sich am Strand unterhalten.
Eine weitere typisch italienische Urlaubzeit ist die sogenannte weiße Woche: Januar und Februar sind die besten Monate zum Skifahren in den Alpen oder im Apennin und viele Italiener machen zu dieser Jahreszeit eine Woche Skiurlaub.
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