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Stachelschwein

  • Stachelschweine

    Von allen in der Toskana lebenden Tieren kann das Stachelschwein das aggressivste sein. Aufgrund seines schlechten Sehvermögens greift es eher zuerst an und stellt dann später Fragen. Stachelschweine sind meistens nachts aktiv, wenn man jedoch tagsüber auf sie trifft, dann sollte man sie in Ruhe lassen. Zu aggressivem Verhalten gehören, Grunzen, mit den Füßen stampfen und Rasseln der Schwanzstacheln.

    In einer Gegend, die sich so vieler Dinge rühmen kann, ist es wohl sehr unwahrscheinlich, dass ein jemand einen Urlaub in der Toskana speziell zur Beobachtung von Stachelschweinen geplant hat. Aber praktisch gesehen wäre das gut möglich. Für interessierte Besucher, die mehr über die Tierwelt der Gegend wissen möchten, ist der Anblick eines dieser recht zuversichtlichen Einheimischen ein unerwarteter Höhepunkt. Und was die größtenteils friedvollen ‚istrici’ angeht, so verhalten sie sich gerne unauffällig – wenn man das von einem Tier sagen kann, dessen Rücken mit weißspitzigen Stacheln  bedeckt ist. Da sie, abgesehen von den kühnsten Jägern, relativ sicher sind, tun sie einfach das, was sie am besten können, nämlich mit der typischen Findigkeit von Nagetieren in den Pinienwäldern und auf Ackerland herum zu streifen.  

    Diese friedlichen Tiere sind beim Sonnenuntergang und während der frühen Morgenstunden am aktivsten, wenn scharfes Hörvermögen, feinfühlige Pfoten und ein extrem gut ausgebildeter Geruchssinn in den Bauen und im Unterholz, die sie so lieben, nützlicher als Sehvermögen sind. Von Natur aus ruhig und unbekümmert, zotteln sie eher daher anstatt zu davon zu laufen, aber wenn Sie sie in ihrer beeindruckendsten Pose sehen, wenn sie ihre Stacheln zur Verteidigung zeigen, dann ist es wahrscheinlich besser, wenn Sie wieder ins Auto steigen …

    Die in der Toskana lebenden gewöhnlichen Stachelschweine sind die Nachkommen der ersten Paare, die von den alten Römern aus Afrika importiert wurden, die sie als Nahrungsquelle sahen. Heute sind es jedoch die Stachelschweine, die am meisten fressen, und sie entfernen sich auf der Suche nach Fallobst, Samen und Insekten manchmal bis zu 10 km von ihren Erdhöhlen.  Ihre Vorliebe für Wurzeln und Wurzelknollen sowie ihre Fähigkeit, Zäune zu untertunneln, erzürnt die Gärtner der Gegend, und obwohl sie weniger zerstörend als Wildschweine sind, teilen sie sich mit diesen eine berüchtigte Vorliebe für Chianti – oder zumindest dessen Trauben.


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