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Lucca & Viareggio

Auf den ersten Blick haben die Küstenstadt Viareggio und Lucca im Inland kaum etwas gemeinsam. Aber die beiden sind eine ideale Kombination, um nicht nur die Architekturgeschichte Italiens kennen zu lernen, sondern auch die Dolce Vita zu genießen. Viareggio ist eine der elegantesten Badestädte Italiens, mit herrschaftlichen Art Nouveau Gebäuden und retro-inspirierten Strandclubs, die perfekt gepflegte Strände überblicken. Es ist auch die Heimat eines der berühmtesten Karnevals Italiens (Kinder werden das Karnevalsmuseum lieben, und auch die Cittadella, wo die Umzugswagen hergestellt werden). Lucca hingegen ist wie eine Zeitreise durch die Jahrhunderte. Der ovale Hauptplatz erinnert an das römische Amphitheater, das hier einst stand, und die Stadtmauern, die in der Renaissance verstärkt wurden, sind die zweit-größten Europas. Blicken Sie unter die Oberfläche und entdecken Sie römische Villen, wie das mit Mosaiken gefüllte Haus unter der Kirche der Heiligen Giovanni und Reparata. Die Gegend war ein Lieblingsort des Komponisten Giacomo Puccini – sein Geburtshaus in Lucca ist jetzt ein Museum und in Torre del Lago, südlich von Viareggio, wo er später lebte und auch beerdigt wurde, findet jährlich ein berühmtes Freilichtopernfestival statt.

Lucca & Viareggio

Lucca

Lucca ist eine klassische toskanische Stadt, mit reichlich kulturellen Attraktionen um zu betören, ohne zu verwirren. Lucca, das oft von den Urlaubern umgangen wird, die den schiefen Turm von Pisa abhaken wollen, ist der bescheidene Star der Toskana. Es ist eine freundliche Stadt mit verführerischem Charme und Stadtmauern, die im 19. Jahrhundert in eine von Bäumen gesäumte Promenade umgewandelt wurden. Lucca hat zahlreiche prächtige pisanisch- romanische Kirchen mit kunstvollen Fassaden aus grünem, grauem und weißem Marmor. Sein perfekt erhaltenes, von Mauern umgebenes Zentrum, seine ruhige Eleganz und sein friedlicher Lebensrhythmus sind dafür verantwortlich, dass es auch die skeptischsten Urlauber überzeugt. Und dabei haben wir noch nicht einmal die rosa-goldenen Paläste, die fußgängerfreundlichen Bastionen, die gut besuchten Konzerte, die zauberhaften Geschäfte und die berühmten Olivenöl- und Weingüter erwähnt. Im Sommer sorgen Konzerte im Freien, ruhige Weinlokale und gemütliche Gasthäuser für den besonderen Reiz von Lucca. Für erschöpfte Städter stellt Lucca das Leben so dar, wie es geführt werden sollte.

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Viareggio

Viareggio ist ein lebhafter Ferienort mit viel Sonne und herrlichen Sandstränden, der besonders bei italienischen Familien beliebt ist. Dieser ansprechende Urlaubsort ist ganz besonders familienfreundlich, im Vergleich mit vielen anderen an diesem Küstenabschnitt, und bietet unter anderem eine Vielzahl an Klettergerüsten und kinderfreundlichen Cafés. Der Charme der Stadt stammt von den goldenen Sandstränden, dem Hauch von verblasster Eleganz und den preiswerten Fischrestaurants. Viareggio ist eine der ältesten Städte in Versilia. Römischen Ursprungs, war die Stadt im Mittelalter ein wichtiger Seehafen. Die im 19. Jahrhundert hier gebauten Schiffe gelten als die besten, die je das Tyrrhenische Meer befahren haben, und einige der Werften sind heute noch aktiv. Die Glanzjahre der Stadt waren die 1920er und 30er, an diese Ära erinnern aber nur noch einige wenige Art Déco- und Jugendstilgebäude. Heutzutage ist Viareggio für seinen Karneval im Februar berühmt und beweist damit, dass sich auch in Küstenorten die Nebensaison lohnen kann.

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Forte dei Marmi

Für Italiener ist Forte dei Marmi die ‚Königin der italienischen Riviera‘ ein mythischer Name, auch wenn er den meisten Ausländern nichts sagt. Dieser anspruchsvolle Sommerurlaubsort an der Küste der Versilia wird als die Verkörperung des Schicks angesehen. Forte dei Marmi ist der Urlaubsort in der Toskana, um sich unter die Leute zu mischen und um gesehen zu werden, nur übertroffen von den kleinen und eleganten Urlaubsorten in der Gegend von Punta Ala weiter südlich um den Monte Argentario. Anders als viele Teile der nördlichen Küste hat sich Forte dei Marmi ein Stück seiner Eleganz bewahrt und ist auch viel weniger durch Bauprojekte an der Küste verdorben. Forte dei Marmi ist rund um ein im Jahr 1788 von Leopold I der Toskana errichtetes Fort entstanden, dessen Überreste auf dem Hauptplatz überlebt haben. Im Herzen ist dies noch immer ein Urlaubsort mit kleinen Gebäuden, wo das höchste die Pinien in den privaten Villengärten sind. Forte ist mit einem reichen, schicken Strandleben noch immer ein guter Ort, um ein bisschen Luxus zu genießen.

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Camaiore

Die Stadt Camaiore liegt in einem von Hügeln und dem nördlichen Apennin umgebenen Tal. Camaiore geht auf die Römerzeit zurück und war eines der größten Lager in Nähe der Stadt Lucca und eine wichtige Station auf der Via Cassia. Der Name der Stadt leitet sich von der Bezeichnung „Campus Maior“ ab.

Dank der Via Francigena vergrößerte sich die Stadt im Mittelalter erheblich. Die Stadt war die siebenundzwanzigste Etappe auf der Reise des Sigerico di Canterbury (Siegrich der Ernste) und wurde vom Erzbischof von Canterbury Campmaior genannt.

Heute kann Camaiore viele Kunstschätze herzeigen, zu denen die Stiftskirche und die Benediktiner-Abtei St. Peter zählen. Die Kirche im Dorf Pieve di Camaiore ist ein hervorragendes Beispiel einer romanischen Kirche und geht ca. auf das Jahr 817 n.Chr. zurück.

Die Region Camaiore ist sehr attraktiv und für ihre Landschaften und kleinen mittelalterlichen Dörfer wie Monteggiori, Casoli, Gombitelli und Montebello bekannt. Von ihrer Hügellage bietet sich eine fantastische Aussicht aufs Meer und die umliegende Hügellandschaft, wo die Zeit scheinbar seit Jahrhunderten stillsteht.

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Castelnuovo di Garfagnana

Castelnuovo di Garfagnana ist eine belebte Stadt mit Straßen- und Bahnanbindung an Lucca, Pisa, Florenz und Viareggio an der Küste der Versilia. Auch die Nationalparks der Apuanischen Alpen und der Apenninen sind gut zu erreichen und laden zu Spaziergängen, Sport und Erkundungen in die Natur ein.

Die Geschichte des kleinen Städtchens Castelnuovo kann bis ins Jahr 740 zurückverfolgt werden und innerhalb eines Jahrhunderts entwickelte es sich zu einer wichtigen Stadt mit Wehrmauern und Burgen. Dank seiner Lage wurde es zu einem Knotenpunkt für Besucher und Händler, die nach Norditalien zogen. Im Laufe der Jahrhunserte wurden die Wehrmauern vergrößert und verstärkt. Seit 1924 gehört Castelnuovo zur Provinz Lucca.

Noch heute spielen die Wehrmauern eine wichtige Rolle in Castelnuovo di Garfagnana. Die Stadtmauer umschließt den ältesten Teil der Stadt mit winkligen Gässchen und kleinen Kunsthandwerkläden. Die moderneren Büros, Residenzen, Bars, Restaurants und der Bahnhof befinden sich außerhalb der Stadtmauer.

Viele Einwohner arbeiten in Lucca, Pisa oder Florenz, während eine wachsende Zahl vom Tourismus und dem Verkauf von Kunsthandwerk lebt.

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